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Einen Autokauf finanzieren per Leasing lohnt sich besonders für Selbstständige
In den wenigsten Fällen haben die Kunden der Autohändler die Möglichkeit, die Fahrzeuge bar zu bezahlen. Sie werden daher in den meisten Fällen finanziert. Eine solche Finanzierung ist sowohl per Ratenkredit als auch über das Leasing möglich. Das Leasing kann hierbei mit einer Art Mietvertrag verglichen werden. So bleibt das Eigentum an dem Fahrzeug beim Händler, der Kunde darf es lediglich nutzen. Für diese Nutzungserlaubnis wird die so genannte Leasingrate, den Mietzins, vereinbart.



Zwar wird der Leasingnehmer durch einen Leasingvertrag nicht Eigentümer des Fahrzeuges, er muss es aber trotzdem versichern sowie die notwendigen Reparaturen bzw. Wartungsintervalle durchführen lassen. Nach Ablauf des Leasingvertrages kann der Kunde dann entscheiden, ob er das Fahrzeug an den Händler zurückgeben möchte, um ein neues Modell zu nutzen oder ob er es zum Restwert weiter finanzieren will.

Das Leasing hat sich in den letzten Jahren vor allem deshalb durchgesetzt, weil die Kosten im Vergleich zum klassischen Ratenkredit deutlich niedriger sind. So muss der Kunde zum Beispiel nicht 300 Euro Kreditrate bezahlen, sondern er zahlt lediglich eine Leasingrate von 150 Euro. Besonders bei Selbstständigen und Unternehmern, die oftmals große Fahrzeuge (Transporter, LKW) leasen, fallen die Beträge deutlich höher aus. Die Ersparnis, die durch das Leasing erzielt wird, kann dann anderweitig, zum Beispiel für Benzinausgaben, genutzt werden. So werden mittlerweile ca. 30% aller Fahrzeugneuzulassungen per Leasing finanziert.

Das Leasing wird heute von allen Kunden gern genutzt. Privatkunden allerdings profitieren von dieser Finanzierungsform weit weniger als Freiberufler, Selbstständige und Unternehmer, denn die Summe aller Leasingraten übersteigt oft die Kosten des Fahrzeugs. Zwar sind die monatlichen Aufwendungen, wie oben beschrieben, auch für Privatkunden deutlich geringer, Geschäftskunden haben im Gegensatz zu dieser Personengruppe aber den Vorteil, dass sie die Leasingausgaben im Rahmen ihrer Einnahmen-Überschuss-Rechnung bzw. in ihrer Bilanz als Geschäftsausgaben deklarieren können. Diese Ausgaben vermindern dann das zu versteuernde Einkommen, die Steuerlast sinkt. Daher war das Leasing in den letzten Jahren vor allem für diese Personengruppe gedacht. Würden Selbstständige oder Unternehmer ihre Fahrzeuge im Gegensatz finanzieren, könnten diese Ausgaben nicht geltend gemacht werden. Daher lohnt sich für Geschäftskunden das Leasing trotz der höheren Gesamtkosten.

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