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Einen Kredit nehmen oder doch lieber sparen?
Wenn ein Kauf ansteht, gibt es mehrere Möglichkeiten, damit die Ware auch bezahlt werden kann. Dem Käufer, der das Geld bereits zur Verfügung hat, steht eigentlich nichts im Wege, das Produkt zu erwerben. Anders ist es bei Erwerbern, die über kein Geld für den Kauf verfügen. Sie haben die Wahl, entweder die Summe mittels Kredit bei einer Bank aufzunehmen oder aber den Betrag auf einem Sparkonto anzusammeln. Auch ist es sehr wichtig, ob der zu kaufende Gegenstand sofort benötigt wird, denn dann bleibt nur der Gang zur Bank. Hat der Erwerb des Produktes noch Zeit, dann könnte das Geld auf einem Sparkonto angehäuft werden. Ausgehend von der Tatsache, dass der Gegenstand sofort gekauft werden muss - meist handelt es sich um einen Haushaltsgegenstand wie z.B. eine Waschmaschine oder einen Fernseher, der kaputt gegangen ist - sollte der Gang zur Bank trotzdem wohl überlegt sein.



Viele Händler bieten ihren Kunden bei Kauf eines Produktes die Möglichkeit der Finanzierung an. Das heißt, der Käufer schließt zusammen mit dem Kaufvertrag einen Darlehnsvertrag ab. Mittels Lastschrift wird dem Käufer dann die monatliche Rate von dem Kreditinstitut abgebucht. Bei diesen Banken handelt es sich meistens um Banken, die sich auf die Warenfinanzierung spezialisiert haben. Die Schließung des Kreditvertrages verläuft ebenso wie bei Universalbanken, jedoch bleibt die Ware solange Eigentum der Bank, bis das Darlehn getilgt ist. Aufgrund des Wertverlustes, welches das Produkt im Laufe der Vertragslaufzeit erleidet, liegen die Zinsen auch über denen der Universalbanken. Dennoch hat so ein Vertrag den Vorteil, dass nicht noch zusätzliche Sicherheiten hinterlegt werden müssen, wie dies bei der jeweiligen Hausbank der Fall ist. Kann der Kunde sich mit seinem gültigen Personalausweises legitimieren und bringt die jeweils letzten drei Gehaltsabrechnungen mit, so kann der Verkäufer sofort eine Entscheidung treffen und den Kaufgegenstand mit einem Kreditvertrag veräußern. Solche Darlehensverträge sind auch noch abgesichert durch die sogenannte Restschuldversicherung, die zwar einige Euro zusätzlich kostet, aber Zahlungsschwierigkeiten im Falle von Arbeitslosigkeit absichert. Auch zahlt die Versicherung die Restschuldsumme, wenn der Tod des Kreditnehmers eintritt.

Wenn der Kauf einer Ware aber noch längere Zeit aufgeschoben werden kann, sollte der Käufer sich dennoch überlegen, ob er den Kaufbetrag in monatlichen Raten auf einem Sparbuch ansammeln möchte. In der Regel können die Zinsen, die es auf dem Sparbuch gibt, die Inflation nicht auffangen, und so ist am Sparende das Produkt nicht mehr soviel wert als zu Zeiten, wo es gekauft werden sollte. Selbst Zinseszinsen fangen den Wertverlust nicht auf. Die Überlegung kann natürlich dahin gehen, dass ein Kreditvertrag wesentlich höhere Zinsen beinhaltet und diese man sich sparen könnte, aber auf einem normalen Sparbuch mit einer heutzutage ganz geringen Verzinsung ist es fast unmöglich, einen größeren Betrag anzusparen, der innerhalb einer wählbaren Laufzeit für einen Kredit liegt.

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