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Einen PC finanzieren durch Leasing lohnt sich nicht für Privatpersonen
Für Unternehmen war es bisher eine gängige Praxis, Büromaschinen oder den Fuhrpark zu leasen. Mittlerweile hält diese Praxis aber auch im Privatbereich Einzug und viele Leasingfirmen werben damit, dass Kunden technische Geräte wie Computer, Fernseher oder auch Spielekonsolen leasen statt kaufen sollen.



Doch lohnt es sich für den Verbraucher wirklich, ein Gerät zu leasen?

Im Zeitalter, in dem der technische Fortschritt immer schneller voranschreitet, wäre es sicher manchmal sinnvoll, gerade im Computerbereich, die Geräte zu leasen, denn ein neu gekaufter PC ist morgen schon veraltet. Von daher stellt sich tatsächlich die Frage, ob der Verbraucher besser beraten ist, wenn er einen PC least.

Was bedeutet Leasing?

Der Begriff Leasing stammt aus der englischen Sprache und bedeutet nichts anderes, als eine Sache zu mieten. Bei den Gegenständen, die vorwiegend geleast werden, handelt es sich hauptsächlich um Autos, Fahrräder, Häuser, Computer und andere Multimedia-Artikel wie zum Beispiel einen Fernseher oder einen DVD-Rekorder.

Zwischen dem Leasinggeber, also dem Eigentümer der Sache, und dem Leasingnehmer, dem Mieter der Sache, wird ein Leasingvertrag abgeschlossen. Unter Anderem regelt er die Leasing-Laufzeit, die Höhe der Leasing-Raten und falls vorgesehen, auch den Kaufpreis der Sache nach Beendigung der Laufzeit.

Allerdings darf dabei nicht vergessen werden, dass der Leasingnehmer erhebliche Pflichten gegenüber dem Leasinggeber hat. So muss er zum Beispiel für die Reparaturkosten des Gerätes selbst aufkommen und er haftet auch für Schäden, die an dem Gerät entstehen.

Für Unternehmer hat das Leasen den Vorteil, dass hohe Anschaffungskosten eingespart werden können, da der Unternehmer den Gegenstand in monatlichen Leasing-Raten bezahlt.

Was sind die Voraussetzungen für Leasing?

Genau wie bei einem Kredit bei einer Bank wird vor dem Abschluss eines Leasingvertrages zunächst eine Schufa-Auskunft eingeholt. Je nachdem, wie diese Auskunft ausfällt, kann sich die Leasing-Rate erhöhen, bzw. es kommt erst gar kein Leasingvertrag zustande.

Lohnt es sich für den Endverbraucher, einen PC zu leasen?

Definitiv nein. Der Preisverfall im Computerbereich ist enorm und die Geräte werden immer günstiger. Für den privaten Haushalt sind schon sehr gute Geräte ab rund 400 € zu bekommen. Außerdem sollte der Verbraucher auch bedenken, dass er beim Neukauf eine Garantie/Gewährleistung von 24 Monaten hat. Anfallende Reparaturkosten werden vom Händler übernommen. Das ist gesetzlich geregelt.

Weiterhin steht jedem Verbraucher die Möglichkeit der Ratenzahlung offen. Auch hier spielt die Schufa-Auskunft eine entscheidende Rolle. Aber bei Leasingverträgen ist es ja nicht anders, wie bereits erwähnt wurde.

Aus dieser Sicht gesehen kann getrost gesagt werden, dass sich das Leasen eines PCs für den Normalverbraucher nicht lohnt. Zumal er für die Reparaturkosten selbst aufkommen muss, was bei einem gekauften Gerät nicht der Fall ist.

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