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Erklärungen zu Anlagestrategien und Diversifikation
Bei vermögenden Anlegern ist es heute oftmals so, dass diese keine Zeit haben, sich um die Vermehrung des vorhandenen Kapitals zu kümmern. Deshalb wird häufig eine Vermögensberatung bzw. eine Vermögensverwaltung damit beauftragt, die Anlagen zu steuern. Dazu gehört natürlich auch, dass nach einer bestimmten Anlagestrategie vorgegangen wird. Oftmals wird diese zunächst mit dem Kunden besprochen und in der Folge dann eigenständig vom Vermögensberater umgesetzt. Bei nahezu jeder professionellen Anlagestrategie steht ein wesentlicher Faktor im Mittelpunkt, nämlich die sogenannte Diversifikation. Dabei handelt es sich um keine spezielle Strategie, sondern um ein allgemeines Instrument, welches auch unter der Bezeichnung Risikostreuung oder Kapitalschichtung bekannt ist.



Kurz gesagt bedeutet Diversifikation, dass das Geld des Kunden auf verschiedene Anlage- und Sparformen aufgeteilt wird. Wer also beispielsweise 100.000 Euro als Gesamtsumme zur Verfügung hat, der würde im Zuge einer guten Anlagestrategie beispielsweise jeweils 20.000 Euro auf Tagesgelder, Aktien, Fonds, Spareinlagen und Anleihen aufteilen. Natürlich kann das Splitten des Kapitals auch in andere Produkte erfolgen. Dies richtet sich vor allem danach, welche Risikobereitschaft der Kunde besitzt und welchen Ertrag er mit der jeweiligen Anlageform erzielen möchte. Demzufolge ist es eine wesentliche Aufgabe, dass die Strategie auf die Bedürfnisse des Anlegers ausgerichtet ist. Daher bieten insbesondere Vermögensverwaltungen ganz unterschiedliche Anlagestrategien an, mit denen im Einzelfall gearbeitet werden kann. So gibt es beispielsweise eher konservative Strategien, ertragsorientierte Anlagestrategien oder auch solche Strategien, bei denen ein möglichst hoher Gewinn im Vordergrund steht.

Eine korrekte Diversifikation ist übrigens nicht ganz einfach, denn es ist nicht ausreichend, das vorhandene Kapital einfach auf „irgendwelche“ Finanzprodukte zu verteilen. Vielmehr sollte zudem darauf geachtet werden, dass zumindest einige der gewählten Anlageformen aus verschiedenen Risikoklassen stammen. So würde es zum Beispiel wenig Sinn machen, das Kapital des Kunden auf Tagesgelder, Festgelder, Bundeswertpapiere und Spareinlagen aufzuteilen. All diese Produkte sind nämlich einerseits sehr sicher, verbriefen jedoch andererseits eine sehr niedrige Rendite. Zudem werden alle genannten Produkte der gleichen Risikoklasse zugeordnet. Daher wäre es deutlich sinnvoller, das Kapital zum Beispiel zu jeweils 25 Prozent auf Festgelder, Aktien, Fonds und Anleihen aufzuteilen.

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