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Ersparnisse sinnvoll anlegen
Anleger, die sich von ihrem Einkommen Ersparnisse zurücklegen konnten, sind immer wieder auf der Suche nach sinnvollen Anlagemöglichkeiten, die zu ihren persönlichen Anlagepräferenzen passen. Viele der von den Banken angebotenen Produkte passen jedoch zum einen nicht wegen dem einzugehenden Risiko, zum anderen nicht aufgrund der zu geringen Rendite.



Wer sein Geld wirklich sinnvoll anlegen möchte, sollte jedoch nicht nach Einzelprodukten suchen, die eine möglichst hohe Rendite versprechen. Vielmehr ist es besser, sein Geld aufzuteilen. So sollte jeder Anleger in seinem Depot einen gewissen Anteil eines offenen Immobilienfonds halten, denn dieser sorgt für Stabilität durch eine weitgehend regelmäßige Ertragsausschüttung sowie eine wertstabile Anlage. Weiterhin sind Aktienfonds sowie Rentenpapiere sinnvoll, um Chancen und Risiken möglichst stabil zu halten. Auch an die Liquidität sollten Anleger denken, denn mindestens drei Monatsnettogehälter sollten jederzeit ohne Verluste verfügbar sein, um unvorhergesehene Ausgaben bewältigen zu können.

Doch wie teilt man sein Geld am besten auf? Diese Frage kann nicht pauschal beantwortet werden, denn hierin spielen sowohl finanzielle Möglichkeiten als auch die eigene Risikomentalität eine Rolle. Menschen beispielsweise, die bereits bei kleinen Verlusten nervös werden und in erster Linie auf die Sicherheit ihres Geldes Wert legen, sollten den Anteil an Aktienfonds möglichst stark reduzieren und eher auf festverzinsliche Wertpapiere setzen. Anleger jedoch, die durch kleine Verluste noch nicht aus der Ruhe gebracht werden und die etwas Risiko nicht scheuen, sollten den Aktienanteil erhöhen, um so auch ihre Gesamtrendite steigern zu können.

Die genaue Aufteilung eines Portfolios sollte aufgrund der Komplexität am besten mit einem versierten Anlageberater besprochen werden. Dieser ermittelt idealerweise zuerst die Risikomentalität des Kunden, bespricht bereits bestehende Anlagen und empfiehlt auf dieser Basis eine Anlageform für das jetzt zur Disposition stehende Kapital. In einigen Fällen können Anleger hierfür auch nicht auf verschiedene Produkte setzen, sondern Vermögensverwaltungen bieten oftmals auch Einzelprodukte, die das Risiko entsprechend den Wunschvorstellungen des Anlegers aufteilen.

Neben der Risikomentalität spielt weiterhin auch der Anlagehorizont eine wichtige Rolle, um die Aufteilung eines Portfolios vornehmen zu können. Ältere Menschen beispielsweise, die ihr Erspartes in wenigen Jahren als Aufstockung ihrer Rente benötigen, sollten weniger risikovolle Anlageprodukte nutzen. Mischfonds, festverzinsliche Wertpapiere sowie Zertifikate können hier die richtige Wahl sein. Junge Anleger hingegen, die noch für ihre Rente sparen wollen, sollten ihren Aktienanteil erhöhen. Nur so kann eine ansprechende Rendite erzielt werden, mit der die spätere Rentenzahlung möglichst hoch ausfällt. Investmentsparverträge für das monatliche Sparen, Aktienfonds sowie Tagesgeldkonten für die Liquiditätsreserve sind in diesem Fall empfehlenswert.

Wie bereits beschrieben, sollte ein persönliches Gespräch mit einem Anlageberater geführt werden, der objektiv verschiedene Anlageprodukte empfehlen kann.

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