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Erst die Zinsen berechnen dann das Tagesgeldkonto wechseln
Auf dem Geldmarkt gibt es in letzter Zeit immer stärkere Veränderungen, viele Kunden haben das Vertrauen in die traditionellen Anlagemärkte verloren und legen nun Wert auf eine schnelle Verfügbarkeit des Kapitals und eine sehr hohe Sicherheit. Daher gibt es seit einigen Jahren verstärkt Tagesgeldkonten, auf denen Kapital angelegt werden kann. Diese bieten im Vergleich zu Sparbüchern deutlich bessere Zinsen, im Marktdurchschnitt ca. 3,5%, und das Geld ist täglich verfügbar und kann sofort wieder vom Konto abgezogen werden.



Gerade seit Ende 2007 gibt es einen starken Wettbewerb zwischen den einzelnen Banken und regelmäßig werden neue Höchstzinssätze erreicht, einige Anbieter werben inzwischen mit Zinsen von bis zu 5% oder sogar noch mehr. Dabei sollte man allerdings genau überlegen, ob sich ein Anbieterwechsel überhaupt lohnt, denn nicht immer sind die Angebote so gut, wie sie zu sein scheinen. Bei den meisten der Lockangebote sichert man sich den immens hohen Zinssatz nur für einen bestimmten kurzen Zeitraum, beispielsweise für 3 oder 6 Monate, danach sinkt der Zinssatz wieder aufs marktübliche Niveau und so lohnt sich ein Wechsel in den meisten Fällen gar nicht, weil man mit einem konstanten Zinssatz über das Jahr verteilt insgesamt mehr Rendite erwirtschaften kann, als bei einem anfangs hohen, später aber deutlich niedrigeren Zinssatz. Außerdem kommt es stark auf die Zinsauszahlung an, bei den meisten Tagesgeldkonten werden die Zinsen nur halbjährlich oder jährlich ausgezahlt und das ist nicht das optimale, bei monatlicher Auszahlung sichert man sich einen viel besseren Zinseszinseffekt, weil das erwirtschaftete Kapital deutlich früher wieder berücksichtigt wird. Die meisten Anbieter gewähren den hohen Zinssatz auch nur auf eine bestimmte Kapitalmenge, beispielsweise für 10.000€ oder 20.000, danach sinkt der Zinssatz ebenfalls auf ein niedriges Niveau. So ist ein Tagesgeldkonto für eine größere Kapitaleinlage oft nicht mehr lohnenswert. Man sollte daher genau vergleichen, ob ein Wechsel wirklich sinnvoll sein kann oder ob man bei seinem jetzigen Anbieter nicht insgesamt besser dasteht.
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