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Festgeld im Vergleich mit Tagesgeld
Tagesgeld und Festgeld gehören zu den Möglichkeiten der verzinsten Geldanlage. Beide Anlageformen lassen sich anhand verschiedener Kriterien miteinander vergleichen, darunter die Art und die Höhe der Verzinsung, der Anlagezeitraum und die Verfügungsmöglichkeit des angelegten Geldes.



Das Tagesgeld wird auf einem Tagesgeldkonto angelegt. Es gehört zu den so genannten Termingeldern und bietet eine Verzinsung, die nicht für den gesamten Zeitraum der Anlage festgelegt ist. Der Zinssatz ist insgesamt geringer, als beim Festgeld und orientiert sich hinsichtlich der Höhe am Zinsniveau des Geldmarktes, hierbei am Referenzzins Euribor. Hinsichtlich der Mindestsumme, die angelegt werden muss, gibt es zwischen den jeweiligen Anbietern erhebliche Unterschiede. Manche Banken legen die gleiche Summe, wie bei einem Festgeldkonto zugrunde, andere setzen keine Mindestsumme voraus und verzinsen dennoch ab dem 1. Euro. Die Anlage von Festgeld erfolgt auf einem Festgeldkonto mit einer grundsätzlich festen Verzinsung, die etwas höher ausfällt, als beim Tagesgeld. Der feste Zinssatz wird bei dieser Geldanlage für den gesamten Zeitraum der Anlage garantiert. Als Mindestanlagesumme verlangen die meisten Banken 5000 Euro, in selteneren Fällen ist ein Festgeldkonto bereits ab 2500 Euro möglich.

Der durchschnittliche Unterschied in der Verzinsung zwischen Tagesgeld und Festgeld kann bei bis zu 4 Prozentpunkten liegen. Die genaue Höhe ist bei beiden Anlageformen abhängig von der Anlagesumme, sowie beim Festgeld zusätzlich von der Anlagedauer. Grundsätzlich gilt: je mehr Geld angelegt wird und desto länger der Zeitraum ist, umso höher fällt der Zinssatz aus.

Der Anlagezeitraum ist beim Tagesgeld flexibel. Diese Variante der Geldanlage eignet sich besonders für jene, die ihr Geld für einen langen Zeitraum, meist mehrere Jahre, anlegen möchten und dabei gleichzeitig kein Risiko eingehen wollen, im Bedarfsfall nicht liquide zu sein. Beim Festgeld wird der Zeitraum der Anlage vorab festgelegt. Diese Anlageform gilt als ideal für Personen, die an einer kurzfristigen Geldanlage mit hohem Zinsniveau interessiert sind und zwischendurch nicht auf das Geld angewiesen sind. Der Mindestzeitraum für das Anlegen von Festgeld liegt üblicherweise bei einem Monat, wobei 360 Tage als längste mögliche Dauer nicht überschritten werden können.

Hinsichtlich der Verfügungsmöglichkeiten kann auf das angelegte Tagesgeld jeden Tag in beliebiger Höhe zugegriffen werden. Hierbei entsteht kein Zinsverlust. Auf das Festgeld kann während des gesamten Zeitraums der Anlage nicht zugegriffen werden, bzw. nur unter Zahlung von Gebühren. Darüber hinaus verliert der Anleger bei einer vorzeitigen Auszahlung in der Regel die kompletten angesparten Zinsen.

Sowohl Festgeld, als auch Tagesgeld können als gebührenfreie Konten angelegt werden. Dies ist sowohl bei der eigenen Hausbank, als auch bei einer Fremdbank möglich. Hinsichtlich der Konditionen lohnt ein Vergleich, besonders in Bezug auf Online-Abschlüsse bei Direktbanken, die häufig eine höhere Verzinsung anbieten, als die Filialbanken. Beide Kontenformen sind Anlagekonten, sie können nicht für den normalen Zahlungsverkehr verwendet werden. Überweisungen müssen entsprechend auf ein Referenzkonto, üblicherweise das eigene Girokonto, erfolgen.

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