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Festzinsanleihen und deren Renditen im Geldanlagebereich vergleichen
Vor allen Dingen im Wertpapierbereich gibt es heute eine sehr große Auswahl an Produkten, die Anleger zur Geldanlage nutzen können. Es stehen nicht nur Aktien, Rentenpapiere oder Fonds zur Auswahl, sondern jedes Produkt kann zusätzlich in sehr viele Varianten unterteilt werden. Besonders bei den Anleihen, die man oftmals auch als Rentenpapiere oder als Renten bezeichnet werden, gibt es ganz unterschiedliche Produktvarianten, die sich zum Teil sowohl von der Struktur her als auch von den Konditionen unterscheiden. Es gibt zum Beispiel Unternehmensanleihen, Staatsanleihen, Optionsanleihen, Währungsanleihen und noch viele weitere Anleihetypen.



Eine relativ große Gruppe von Anleihen sind unter anderem auch die Festzinsanleihen. Diese Anleiheform ist sogar diejenige Variante, die am häufigsten am Markt vorzufinden ist. Was sind also die wesentlichen Merkmale und Eigenschaften einer Festzinsanleihe? Die Haupteigenschaft der Festzinsanleihen besteht darin, dass der Inhaber der Anleihe das Recht hat, bis zur Fälligkeit des Wertpapieres einen festen Zinssatz zu erhalten. Daher wird das Rentenpapier auch als Festzinsanleihe bezeichnet, da in den Anleihebedingungen ein Festzins vereinbart wurde. Der Zinssatz kann sich also bis zur Fälligkeit dieses Rentenpapieres nicht ändern. Aufgrund dieses garantierten Zinssatzes hat der Inhaber des Wertpapieres natürlich eine hohe Kalkulationssicherheit, denn er kann mit einem feststehenden Ertrag kalkulieren. Wer beispielsweise eine Festzinsanleihe über nominal 10.000 Euro zu einem Zinssatz von vier Prozent erwirbt, der kann sich darauf verlassen, jedes Jahr Zinserträge über 400 Euro zu haben.

Die gegenteilige Gruppe von Anleihen sind die sogenannten Floater. Ein Floater ist nichts anderes als eine variabel verzinsliche Anleihe. Bei diesen Rentenpapieren kann der Emittent den Zinssatz also während der Laufzeit verändern. Solche Festzinsanleihen werden vor allen Dingen von Kunden bevorzugt, die einen sicheren Ertrag haben möchten, den sie von Anfang an kennen. Was die Zinssituation am Kapitalmarkt angeht, so eignen sich die Festzinsanleihen vor allem in Hochzinsphasen. Denn in einer Hochzinsphase werden die Anleihen mit einem sehr guten Zinssatz emittiert, den sich der Anleger auf Jahre hin sichern kann. In der Zwischenzeit (bis zu Fälligkeit der Anleihe) könnten die Kapitalmarktzinsen demgegenüber schon wieder gefallen sein. In den Bereich der Festzinsanleihen fallen sowohl viele Staatsanleihen als auch viele Unternehmensanleihen. Sicherlich nehmen diese Anleihen mit einem festen Zinssatz inzwischen einen Anteil von mehr als 80 Prozent aller am Markt angebotenen Rentenpapiere ein. Aber nicht nur der Zinssatz steht während der gesamten Laufzeit fest, sondern natürlich hat der Inhaber der Anleihe auch das Recht, sein investiertes Kapital zum Nennwert zurückgezahlt zu bekommen.

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