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Finanzierung des Studiums durch einen Nebenjob
Viele Studenten stehen vor dem Problem ihr Studium zum Teil selbst finanzieren zu müssen, wenn die Unterstützung durch die Eltern nicht ausreichend gegeben ist und BAföG nicht gezahlt wird, weil das Einkommen der Eltern zu hoch ist. Manche der Studenten haben auch so hohe Ansprüche an das Leben und sind deshalb gezwungen, nebenher zu arbeiten. Immer vorausgesetzt sie möchten keinen Sudentenkredit aufnehmen, der von vielen Banken für Studierende angeboten wird.



Studenten arbeiten gewöhnlich in allen möglichen Nebenjobs, die es nur gibt. Während die Einen Zeitungen austragen oder bei Mac Donalds arbeiten, arbeiten andere in der Gastronomie als Aushilfen oder in Supermärkten an der Kasse. Möglichkeiten gibt es unendlich viele, das Problem ist nur, das viele dieser Nebenjobs relativ schlecht bezahlt werden und die Studenten viel Zeit ans Bein binden müssen, um das Geld zu verdienen, dass sie für ihren Lebensunterhalt benötigen. Solange die Studenten einen 400 Euro Job haben, ist dieser steuer- und sozialabgabenfrei. Wer es schafft als Werksstudent in eine Firma zu kommen, der verdient in der Regel gut und muss sein Einkommen natürlich auch nach seinem persönlichen Steuersatz versteuern.

In vielen Unis hängen in der Mensa oder an anderen Stellen große Wandtafeln mit vielen Angeboten an Studentenjobs. Das Problem ist eigentlich auch nicht, einen Job zu finden. Das Problem ist eher der Zeitaufwand. Wer nebenbei arbeitet, anstatt zu studieren, der braucht in der Regel mehr Zeit und überschreitet auch die Regelstudienzeit, das kann dazu führen, dass ein Student 30 Jahre und älter wird und noch nie in seinem Leben wirklich richtig Geld verdient hat. Und nicht nur das, er hat in dieser Zeit natürlich auch kaum Sozialbeiträge entrichtet und nichts für seine Rentenversicherung tun können. Das kann alles zum Problem werden und trifft letztlich auch die Steuerzahler.

In vielen Bundesländern wurden zudem auch noch Studiengebühren eingeführt, diese belasten die Studenten zusätzlich. Jedes Semester 500 Euro oder mehr zusätzlich aufbringen, da muss schon hart gearbeitet werden.

Es ist für die Studenten durchaus überlegenswert, sich mit einem Kredit das Studium zu finanzieren. Diesen Kredit zahlt der Student erst zurück, wenn er sein Studium abgeschlossen und eine feste Anstellung gefunden hat. Der Vorteil liegt auf der Hand. Nach abgeschlossenem Studium verdient man in der Regel bedeutend mehr als mit einem Aushilfsjob in der Studienzeit. Das heißt, man muss für das Geld, das zwar mit Zinsen zurückgezahlt werden muss, viel kürzer arbeiten, als man es während des Studiums tun muss, wo oft nur Stundenlöhne um die 10 Euro gezahlt werden. Ein weiterer positiver Effekt ist, dass man sich voll und ganz auf das Studium konzentrieren kann. Dadurch ist der Student schneller fertig und ist kürzer ohne geregeltes Einkommen. Bevor die Studenten sich mit etlichen schlecht bezahlten Nebenjobs die Zeit vertun, sollten sie einen Studienkredit aufnehmen.

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