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Freie Geldreserven am besten in Tagesgeld anlegen und dennoch liquide bleiben
Hat man einmal etwas Geld übrig, möchte man es meist nicht einfach auf dem Girokonto unverzinst liegen lassen, sondern gewinnbringend anlegen. Doch was ist, wenn die Reserve plötzlich gebraucht wird? Fonds sind dafür als Geldanlage trotz meist guter Rendite nicht sehr vorteilhaft, weil oft lange Kündigungsfristen eingehalten werden müssen und das Geld so nicht gerade schnell zur Verfügung steht. Noch ungünstiger ist ein klassisches Sparbuch, auch hier gilt eine lange Kündigungsfrist und die Zinsen sind dabei teils niedriger als die Inflationsrate.



Eine Alternative dazu ist das Tagesgeld. Es bietet höhere Zinsen, die sich am Markt orientieren und teils zudem über denen für Festgeldanlagen, in jedem Fall aber über den Sparbuchzinsen liegen. Zudem gelten für Tagesgeldkonten in der Regel keine Kündigungsfristen. Verschlechtert sich die Rendite oder wird eine Finanzspritze benötigt, lässt sich das Tagesgeldkonto einfach kündigen. Das Geld wird dann auf dem vom Kunden angegebenen Girokonto gutgeschrieben.

Angeboten werden Tagesgeldkonten zumeist von Direktbanken. Die Kontoführung erfolgt bequem von zu Hause aus über Online-Banking, Abrechnungen und Kontoauszüge stellt die Bank monatlich zur Verfügung. Einige Unternehmen bieten zusätzlich für das Tagesgeldkonto eine kostenlose Kreditkarte an, mit der man jederzeit, auch im Ausland, über sein Geld verfügen kann.

Vor Abschluss eines Tagesgeldkontos sollte sich der Kunde über die verschiedenen Angebote informieren. Die Zinssätze bei den verschiedenen Banken variieren ebenso wie die Bedingungen für das Konto. Während einige Anbieter eine einmalige Einlage ab einer bestimmten Höhe verlangen, ist bei anderen ein monatlicher Betrag einzuzahlen.

Weil auch diese Einlagen dem Einlagensicherungsgesetz unterliegen, ist das Geld auf einem Tagesgeldkonto ebenso sicher untergebracht wie bei allen anderen Einlageformen. Einige der Direktbanken bieten freiwillig zudem eine höhere Einlagensicherung als die in der EU gesetzlich vorgeschriebene von 90% bis 20.000 Euro. Wie hoch diese im Einzelnen ist, lässt sich den Allgemeinen Geschäftsbedingungen entnehmen, die dem Kunden auf Wunsch zur Verfügung gestellt werden.
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