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Für Banken ist die Bonität des Kunden entscheidend
Wer einen Kredit aufnehmen möchte, wendet sich in der Regel an eine Bank oder Sparkasse und vergleicht die verschiedenen Konditionen der Kreditangebote. Erst nach Prüfung der persönlichen Angaben und der Bonität des Antragstellers bekommt man den endgültigen Bewilligungsbescheid bzw. die Konditionen, die für den jeweiligen individuellen Fall angeboten werden können. Die Banken prüfen nach Antragseingang mithilfe der SCHUFA (Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung) die Bonität, also die Kreditwürdigkeit, des Antragstellers.



Die SCHUFA speichert Daten aus aktuellen und zurückliegenden Verträgen, die ein Verbraucher mit Banken oder Wirtschaftsunternehmen (z.B. Mobilfunkanbieter, Versandhäuser etc.) eingegangen ist. Aus diesen Daten ermittelt die SCHUFA einen sog. Score-Wert. Dieser Score-Wert (min. 1, max. 1000) drückt die Wahrscheinlichkeit zur Zahlungserfüllung des entsprechenden Kunden aus (auch bezeichnet als "Kapitaldienstfähigkeit"). Je niedriger der Score-Wert, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit eines Zahlungsausfalls. Als Referenzwerte dienen dabei ähnlich situierte Verbrauchergruppen. Auch ist dieser Wert je nach Branche des Anfragenden unterschiedlich (also z.B. Banken oder die Branche des Unternehmens).

Zusätzlich wird noch ein Rating von der SCHUFA ermittelt, welches von "A" bis "M" reicht. Die beste Einstufung ("A") umfasst dabei z.B. die Score-Werte 662 bis 1000 und stellt eine hohe Zahlungszuverlässigkeit des Kunden in Aussicht. Für diese höchste Bonität können die Banken bei einer Kreditvergabe die besten Zinsen offerieren, da die Wahrscheinlichkeit eines Zahlungsausfalls sehr niedrig ist. Wer hingegen z.B. mit "M" geratet ist, wird kaum einen Kredit bekommen da die Banken dann befürchten müssen, dass der Kunde den Kredit mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht zurückzahlen wird. Daneben wird noch die sog. Risikoquote mitgeteilt, welche aussagt wie viel Prozent der Kunden des jeweiligen Ratings statistisch gesehen den Kredit nicht zurückzahlen werden.

Damit ist die Bonität eines Kunden für die Bank das Entscheidungskriterium Nummer 1 bei der Entscheidung, ob ein Kredit eingeräumt wird oder nicht. Ferner hat die Einstufung der Bonität nicht unerheblichen Einfluss auf die Konditionen, die dem Kunden angeboten werden. Im Umkehrschluss bedeutet dies allerdings auch, dass eine gute Bonität des Kunden diesem die Erlangung eines Kredites sehr vereinfacht. Kunden mit guter oder sehr guter Kreditwürdigkeit werden gern von den Banken gewonnen.

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