Srbg.de - H O M E
Themen rund um Geld und Finanzen zu den Bereichen Geldanlage, Finanzplanung und Finanzierung




Letzte Beiträge
Kategorien
Meta
Archiv und Websuche


Für Kredite Zinsen senken durch Umschuldung
Im Kreditbereich gibt es verschiedene Arten von Krediten, mit Hilfe derer Kunden bestimmte Konsumwünsche erfüllen können, oder auch Investitionen tätigen können. Die Kosten für die Kreditaufnahme sind dabei Bearbeitungsgebühren und natürlich in erster Linie die Kreditzinsen. Da nicht für alle Kreditarten die gleichen Kreditzinsen gelten, können schon einmal erhebliche Unterschiede hinsichtlich der Zinshöhe vorhanden sein. So ist zum Beispiel ein Dispositionskredit für den Kunden erheblich teurer, als beispielsweise ein Hypothekendarlehen.



Von daher stellt sich oftmals für Kunden, welche schon einen bestimmten Kredit in Anspruch nehmen, die Frage, ob sie die Kreditbelastung nicht reduzieren können, sprich die Kreditzinsen senken können. Generell ist dieses durchaus möglich, in den meisten Fällen kann dieses durch eine Umschuldung geschehen. Umschuldungen treten zumeist in zwei verschiedenen Kreditsituationen auf. Zum einen werden Umschuldungen vom Dispositionskredit in einen Ratenkredit vorgenommen. Der Dispositionskredit ist im Grunde der teuerste Kredit überhaupt für den Kunden. Wenn man nun als Kunde den Dispokredit über eine längere Dauer ständig in Anspruch nimmt, ist sicherlich zu überlegen, ob man nicht stattdessen einen Ratenkredit aufnimmt, und den Dispositionskredit damit ausgleicht. Der Ratenkredit ist zum einen von den Zinsen her günstiger für den Kunden, zum anderen wird durch die monatlich feste Kreditrate auch eine kontinuierliche Rückzahlung des Kredites vorgenommen. Dieses ist beim Dispositionskredit nicht der Fall.

Neben der Umschichtung vom Dispositionskredit in einen Ratenkredit, gilt als zweite sehr häufig in Anspruch genommene Art der Umschuldung diejenige im Bereich der Baufinanzierung, genauer gesagt trifft dieses auf Hypothekendarlehen zu. Beim Hypothekendarlehen hat der Kunde bei Abschluss des Darlehens die Wahl zwischen einer Zinsfestschreibung für einen bestimmten Zeitraum, oder er kann eine variable Zinsgestaltung wählen. Hat der Kunde nun zum Beispiel einen Festzins zu einer Zeit vereinbart, wo die Zinsen relativ hoch waren, könnte er nun durch vorzeitige Ablösung dieses "teuren" Darlehens und einer neuen Zinsvereinbarung mit zum Teil deutlich niedrigeren Zinsen die allgemeine Zinsbelastung senken. Eine Umschuldung macht natürlich nur dann sind, wenn die momentan aktuellen Zinssätze deutlich niedriger sind, als sie es bei Abschluss der Festzinsvereinbarung waren. Zudem muss der Kunde noch berücksichtigen, dass viele Banken bei dieser vorzeitigen Darlehensablösung eine Vorfälligkeitsentschädigung berechnen, denn grundsätzlich sind sowohl Kunde als auch die Banken die Festzinsvereinbarung gebunden. Die Kosten der Vorfälligkeitsentschädigung müssen also in die Kalkulation mit einbezogen werden, wenn errechnet werden soll, ob und wie viele Zinsen man durch die Umschuldung einsparen kann.

Zusammenfassend kann man sagen, dass Kunden durch Umschuldung oftmals ihre Zinsbelastung senken können, denn sowohl durch einen Wechsel in eine andere Kreditart, als auch durch die Ablösung und den Neuabschluss zu günstigeren Konditionen, kann der Kunde seine zu zahlenden Zinsen senken.

Ähnliche Beiträge:
Copyright © 2003- - Alle Rechte vorbehalten - - -