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Für wen kommt eine KfW Finanzierung in Frage?
Die KfW Förderbank ist eine Bank, die zu 100% in staatlicher Hand ist. Ihre Hauptaufgabe ist demnach auch die Finanzierung öffentlicher Vorhaben, gleichzeitig unterstützt die KfW aber auch den Mittelstand sowie Existenzgründer mit zinsgünstigen Darlehen.



So sind von der KfW beispielsweise Darlehen für Existenzgründer zu erhalten, deren Vorhaben weniger als 50.000 Euro kostet und die noch keine drei Jahre am Markt vertreten sind. Wichtig für den Erhalt der Darlehen ist ein ausgereiftes Konzept der Unternehmung, welches bestenfalls von einem Unternehmensberater erstellt wurde.

Unternehmer, die bereit seit mehreren Jahren aktiv am Markt tätig sind und die ihr Geschäft zum Beispiel durch den Kauf einer neuen Maschine oder einer neuen Lagerhalle erweitern wollen, können auf den KfW Unternehmerkredit zurückgreifen, auch dieser wird zu sehr günstigen Konditionen vergeben.

Doch auch Privatpersonen können von den Darlehen der KfW-Bankengruppe profitieren. So gibt es auch Bildungskredite, die an Studenten vergeben werden und die deren Lebensunterhalt sichern sollen. Mit der Vergabe dieser Kredite soll es künftig jedem jungen Menschen möglich sein, unabhängig der finanziellen Möglichkeiten des Elternhauses sowie unabhängig vom Bafög studieren zu können. Je nach Wunsch können über diese Bildungskredit bis zu 800 Euro pro Monat ausgezahlt werden. Am Ende des Studiums ist der gesamte Kreditbetrag jedoch zur Rückzahlung fällig. Die Zinsen für diesen Kredit liegen jedoch auf dem Niveau von Baufinanzierungsdarlehen, obwohl Sicherheiten hierfür nicht notwendig sind.

Neben Studenten können weiterhin Bauherren zinsgünstige KfW Darlehen nutzen. Wer sein Eigenheim beispielsweise nach den neuesten Erkenntnissen der Umwelttechnik ausstattet, wer Solaranlagen oder Wärmepumpen nutzt und so auf erneuerbare Energien setzt, kann konkurrenzlos günstige Darlehen von der KfW erhalten. Teilweise liegt deren Zinssatz sogar unter 2,5% p.a. Allerdings müssen für den Erhalt der Darlehen die entsprechenden Maßnahmen auch nachgewiesen werden. Wer zum Beispiel ein Darlehen für die Errichtung eines Passivhauses nutzen will, muss die entsprechenden Verbrauchs- und Herstellernachweise liefern.

Doch nicht nur Bauherren eines Neubaus, sondern auch Renovierern stehen die Darlehen der KfW offen. Auch sie können die Darlehen beantragen, wenn ihre Arbeiten den Ausstoß an CO2 drastisch reduzieren lassen. Hierzu gehören neben dem Einbau einer neuen Heizungsanlage auch der Einbau mehrfach verglaster Fenster, die Dämmung von Fassade und Dach sowie ebenfalls die Nutzung erneuerbarer Energien.

Egal, um welchen KfW-Kredit es sich handelt, die Beantragung erfolgt immer über die Hausbank, die für den Kredit gleichzeitig auch die Haftung übernimmt. Die Hausbank prüft daher als erste die Bonität des Kunden sowie das jeweilige Projekt und leitet die Unterlagen nach positiver Prüfung schließlich an die KfW weiter. Als Sicherheiten werden alle banküblichen Sicherheiten, von Grundschuldeintragungen über Lebensversicherungsabtretungen bis hin zur Verpfändung von Guthaben finanziert.

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