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Futures-Investitionen in Rohstoff Terminkontrakte
Für Derivate interessieren sich vor allem Profis, die im Finanzbereich schnell Geld verdienen möchten. Derivate sind abgeleitete Produkte, die sich unter anderem auch durch ihre Komplexität auszeichnen. Aber auch die Chancen und das hohe Risiko sind zwei Merkmale, durch die sich nahezu alle Derivate von vielen sonstigen Geldanlagen unterscheiden. Grundsätzlich können die Anleger bzw. Trader zwischen verschiedenen Derivaten wählen. Zur Auswahl stehen hier zum Beispiel Zertifikate, diverse Optionen und auch die Futures. Die Futures werden oftmals auch als die komplexesten Derivate bezeichnet, was auch daran liegt, dass der Käufer eine Verpflichtung eingeht, über die er sich auf jeden Fall bewusst sein sollte.



Wie bei allen anderen Derivaten, so gibt es auch bei den Futures verschiedene Arten von Basiswerten, auf deren Entwicklung der Käufer der Futures letztendlich spekuliert. Denn bei einem Future handelt es sich um ein Termingeschäft, sodass es entscheidend für den Erfolg ist, wie sich der Preis oder Kurs des gewählten Basiswertes in der Zukunft verändern wird. Zu den üblichen Basiswerten, auf die Anleger im Bereich der Futures spekulieren können, gehören neben Aktien, Indizes und Währungen vor allem auch die Rohstoffe. Die Investition in Rohstoff-Terminkontrakte ist mitunter sogar die einzige Möglichkeit, wie Anleger ganz gezielt auf die Entwicklung bestimmter Rohstoffpreise spekulieren können. Die Futures bieten dazu die beste Möglichkeit, wenn man sich des Risikos bewusst ist und die kurzfristige Gewinnerzielung das Hauptziel ist. Wer sich zum Beispiel für einen Future mit dem Basiswert Rohöl entscheidet, der kann sowohl auf einen steigenden als auch auf einen fallenden Ölpreis spekulieren.

Aus dem Grunde werden die Futures auch im Bereich der Rohstoffe als mögliche Basiswerte in zwei Varianten angeboten, nämlich zum einen als Call- und zum anderen als Put-Kontrakte. Beim Call-Future geht der Käufer davon aus, dass der Preis für das Rohöl steigen wird. Mit dem Erwerb des Futures geht der Käufer dann die Verpflichtung ein, eine bestimmte Menge an Öl zu einem fixierten Preis am Zeitpunkt XY zu kaufen. Nochmals ausdrücklich zu erwähnen ist, dass es sich tatsächlich um eine Verpflichtung handelt, während der Inhaber einer Option das Recht hat, diese auszuüben. Der Future hingegen muss „ausgeübt“ werden, was für den Anleger natürlich noch einmal ein etwas höheres Risiko als bei den Optionen darstellt.

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