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Gebührenmodelle beim Wertpapierdepot im Anbietervergleich
Viele Anleger haben sich dazu entschlossen, ihr Kapital in bestimmte Wertpapiere zu investieren. Damit man Fonds, Aktien oder Rentenwerte kaufen kann, muss zunächst ein Depotkonto eröffnet werden, was entweder bei einer Bank oder auch bei einem Online Broker geschehen kann. Wie bei vielen anderen Bankprodukten, so fallen auch beim Depot mitunter Gebühren an. Dabei geht es nicht um die Ordergebühren, die ausschließlich im Zusammenhang mit dem aktiven Trading berechnet werden, sondern um die so bezeichneten Depotgebühren.



Dennoch sollte man die Ordergebühren bei einem Vergleich der Banken und Broker keineswegs unter den Tisch fallen lassen, denn bei regelmäßiger Ordererteilung sind die Ordergebühren ein ganz wesentlicher Kostenfaktor. Was die Depotgebühr angeht, so gibt es diesbezüglich im Prinzip drei verschiedene Kostenmodelle, die von den Banken und Brokern verwendet werden. Das für den Kunden beste Kostenmodell ist das kostenlose Depot. Kostenlose Depots beinhalten keine Depotgebühr, wie es im Normalfall üblich ist. Die Bank stellt hier also keine fixe Jahresgebühr in Rechnung. Innerhalb dieses Gebührenmodells gibt es allerdings noch eine Zweiteilung, nämlich in bedingungslos kostenlose Wertpapierdepots und in Depotgebühren, die nur unter einer vom Depotinhaber zu erfüllenden Voraussetzung entfallen. Eine derartige Voraussetzung sieht in der Realität oftmals so aus, dass über das Depot beispielsweise innerhalb von drei Monaten mindestens zwei Orders erteilt werden müssen. Wird diese Bedingung nicht erfüllt, fallen im Normalfall Depotgebühren an.

Die zweite Gebührenvariante sieht im Bereich der Depotgebühren so aus, dass eine feste Jahresgebühr berechnet wird. Ob und in welchem Umfang der Kunde sein Wertpapierdepot nutzt, hat in diesem Fall keinen Einfluss auf die Höhe der Depotgebühr. Meistens bewegen sich solche fixen Jahresgebühren im Bereich zwischen 10-30 Euro. Die dritte in der Praxis genutzte Gebührenvariante ist ein wenig komplizierter. Und zwar berechnen die Banken hier keine fixe Jahresgebühr, sondern eine sogenannte Positionsgebühr. Eine solche Positionsgebühr beinhaltet, dass die anfallenden Kosten davon abhängen, wie viele und welche Bestandsposition der Kunde hat. Eine Bestandsposition ist ein bestimmtes Wertpapier in bestimmter Menge, welches im Depot des Kunden verwahrt wird. Hat ein Kunde zum Beispiel 20 Allianz Aktien und 30 Aktien der Deutschen Bank, dann hätte er zwei Bestandspositionen. In diesem Fall wird die Depotgebühr also quasi durch die Positionsgebühr ersetzt. Die Bank berechnet entweder pro Position eine fixe Gebühr, zum Beispiel fünf Euro, oder die Höhe der Gebühr ist davon abhängig, wie hoch der Gegenwert der jeweiligen Bestandsposition ist.

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