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Gefahren durch bargeldlose Zahlung
Heutzutage ist kaum noch jemand auf Bargeld angewiesen. Im Alltag nutzt fast jeder die Möglichkeit bequem und unkompliziert mit der EC- Karte zu zahlen. Das man hierbei sehr schnell den Überblick über seine Finanzen verlieren kann ist den meisten zwar bewusst, jedoch fehlt ihnen die klare Übersicht. Dieser unbedachte und freizügige Umgang mit dem Geld kann im schlimmsten Fall folgenreiche Konsequenzen haben.



Jeder kennt die folgende Situation. Man schlendert gut gelaunt durch die Stadt und verliebt sich prompt in ein wunderschönes Stück, dass unbedingt gekauft werden muss. Dumm nur, wenn ausgerechnet dann das nötige Kleingeld fehlt. Diese Situation hätte vor einigen Jahren noch bei den meisten zu Verärgerung und Enttäuschung geführt. In Zeiten von bargeldlosem Bezahlen ist das kein Problem mehr. Wer über eine Kreditkarte verfügt kann jederzeit und beinahe überall so oft und so viel kaufen wie er will, ohne sich Gedanken um Bargeld machen zu müssen. Die Idee bargeldlos bezahlen zu können kommt bei den deutschen Bürgern so gut an, dass laut einer umfassenden Studie mittlerweile fast jeder vierte Deutsche im Besitz einer Kreditkarte ist und diese regelmäßig nutzt. Das ist kein Wunder, da Kreditkarten inzwischen relativ einfach zu bekommen sind. Kreditkarten zur bargeldlosen Bezahlung können mit 18 Jahren beantragt werden. In den meisten Fällen ist eine jährliche Gebühr zu bezahlen. Diese liegt bei sehr günstigen Anbietern bei 20 Euro und kann je nach Anbieter und Zusatzleistungen wie Prämien- und Vergünstigungen bis zu 140 Euro im Jahr betragen. Hinzu kommen dann noch Gebühren für das Geldabheben an Geldautomaten und die Nutzung der Karte im Ausland.

Jedoch zählen diese Kosten nicht zu den wirklichen Risikofaktoren, die eine regelmäßige Nutzung der Kreditkarte mit sich bringt. Auf Dauer verlieren viele Verbraucher den Überblick über ihre Ausgaben. Die Möglichkeit jederzeit und fast überall unkompliziert bezahlen zu können verführt Verbraucher dazu, sich allerlei zu kaufen, ohne einen Gedanken an die Ausgaben zu verschwenden. Was folgt sind überzogene Konten und im schlimmsten Fall hohe Verschuldungen. Noch gefährlicher wird es beim Umgang mit Kreditkarten mit denen man das Konto über sehr hohe Beträge überziehen kann. Oftmals erfolgt die Kontoausgleichung nämlich nicht am Monatsende, sondern muss persönlich erfolgen. Genau diese scheinbar unbegrenzte Zahlungsmöglichkeit ist es, die viele in die Schuldenfalle treibt.

Aus diesem Grund empfiehlt es sich mit der Bank einen bestimmten Betrag festzusetzen, um den das Konto überzogen werden darf. Auf diese Weise wird einer Verschuldung effektiv vorgebeugt. Weiterhin sollte man sich die einzelnen Ausgaben notieren und ein detailliertes Haushaltsbuch führen, um nicht am Monatsende überrascht zu werden. Das bargeldlose Zahlen ist zwar definitiv eine Vereinfachung des Zahlungsverkehrs, jedoch ersetzt es das Bargeld nicht ganz. Wer den Durchblick behalten will, sollte diesen Service nicht unbegrenzt, sondern in Maßen nutzen.

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