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Geld anlegen für die Kinder
Wenn Kinder heranwachsen und die Schule verlassen, stellt sich die Frage nach einer guten Ausbildung, denn sie ist die wichtigste Grundlage für ein solides Einkommen und den damit verbundenen Lebensstandard. Doch der Start ins Leben, zu welchem nicht nur die Ausbildung gehört, sondern auch die Abnabelung vom Elternhaus und die damit verbundene Eigenständigkeit, kostet viel Geld.



Eltern, Großeltern, Paten und Verwandte überlegen oft frühzeitig, machmal schon nach der Geburt des Sprößling, wie sie am besten und gewinnbringensten für die Zukunft des Kindes vorsorgen können. Und da nicht jeder einen finanziellen Spielraum hat, der es ermöglicht, während der gesamten Bezugdauer das Kindergeld zu sparen und dem Kind so einen sorgenfreien Start ins Leben zu geben, lohnen sich eine frühzeitige Investition mit langen Laufzeiten und auch ein sorgfältiger Vergleich der Angebote, um auch mit kleinen Beträgen eine gute Grundlage für das Kind zu schaffen.

Der Markt bietet viele gute Möglichkeiten, für sein Kind oder Enkelkind zu sparen. Die Beliebtste ist immer noch eine Versicherung, welche als Lebensversicherung oder Ausbildungsversicherung direkt für das Kind abgeschlossen werden kann. Vorteilhaft sind lange Laufzeiten, welche eine geringe monatliche Belastung zur Folge haben. Die Renditen sind der banküblichen Verzinsung angepasst, eine bestimmte Summe wird jedoch garantiert, sie kann sich erhöhen, wenn die Versicherung viel Gewinn macht oder hohe Zinsen für Erspartes gezahlt werden. Wenn dem Versicherungsnehmer etwas passiert, läuft die Vorsorge für das Kind beitragsfrei weiter, je nach Vertrag kann auch ein Todesfallkapital vereinbart werden, welches dem Kind dann zusätzlich zur Verfügung steht. Das ist der große Vorteil einer Versicherung gegenüber allen anderen Anlageformen, die dafür aber häufig eine größere Rendite versprechen.

Jede Bank oder Sparkasse bietet zudem Sparpläne in den unterschiedlichsten Varianten an. Meist orientiert sich der Zinssatz an der Laufzeit: Je länger das Ersparte fest angelegt ist, desto höher ist die Rendite. Wenn Eltern oder Großeltern für ihre Kinder sparen, bietet sich eine lange Laufzeit des Sparplans an, denn dann hat man wie bei der Versicherung den Vorteil der niedrigen monatlichen Belastung und kommt in den Genuss hoher Zinsen, denn da das Geld für das Kind bestimmt ist, wird man es auch nicht antasten wollen.

Hat das Kind bereits das sechzehnte Lebensjahr vollendet, kann man auf seinen Namen einen Bausparvertrag abschließen, welcher dem jungen Erwachsenen dann bei Zuteilungsreife für verschiedene Zwecke zur Verfügung steht, etwa für die Einrichtung der ersten eigenen Wohnung. Er kommt in den Genuss der mit dem Vertrag verbundenen Prämien und kann dann auch über das günstige Darlehen verfügen.

Egal auf welchem Weg man Geld für den Sprössling sparen will: Man sollte immer im Auge behalten, dass Geld, welches, egal in welcher der beschriebenen Formen, auf den Namen des Kindes angespart wird als sein eigenes Vermögen gilt. Dies ist z.B. von Bedeutung, wenn das Kind studieren möchte und ein Bafög-Bezug infrage kommt.

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