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Geld anlegen mit Fonds statt Einzelaktien
Wer sich mit der Rendite aus festverzinslichen Geldanlagen nicht begnügen will, hat bei der Vermögensanlage in Aktien und Aktienfonds höhere Gewinnchancen. Nur stellt sich die Frage, ob es besser ist, sein Geld in einzelne Aktien zu investieren, oder ob man einen Aktienfonds vorziehen sollte. Beide Anlageformen haben sowohl Vor- als auch Nachteile.



Wer sich bestimmte Aktien aussucht und diese kauft, hat den Vorteil, dass er nur geringe Nebenkosten hat. Außer einer Provision für die Bank beim Kauf und Verkauf fallen keine weiteren Kosten wie Managementgebühren oder Depotgebühren an. Die Möglichkeiten des Online Broking reduzieren die Gebühren noch weiter. Der entscheidende Vorteil von Einzelaktien aber ist, dass man sich gezielt diejenigen Unternehmen aussuchen kann, die die besten Wachstumschancen versprechen. Die damit zu erzielende Rendite kann also sehr viel höher sein als die Rendite, die ein Aktienfonds erzielen würde, der aus einer Vielzahl von Aktien der verschiedensten Unternehmen besteht.

Der Anleger, der alles auf eine Karte setzt, muss aber auch das Risiko in Kauf nehmen, bei einem Kursrutsch seiner Aktien einen großen Vermögensverlust zu erleiden. Ein Fonds könnte die Wertminderung abschwächen, da die Verluste der einen Firma durch Gewinne der andern den Wert des Fonds insgesamt weniger stark sinken lassen würde. Das unübersichtliche Angebot an Aktien macht eine geeignete Auswahl an Einzeltiteln sehr schwer. Man braucht viel Zeit und Sachverstand, um sich täglich die relevanten Unternehmensmeldungen und Börsenkommentare durch zu lesen und sie richtig zu interpretieren.

Wer diese Zeit nicht hat und auch über keine speziellen Kenntnisse der wirtschaftlichen Zusammenhänge verfügt, tut gut daran, auf den Kauf von Einzelaktien zu verzichten und statt dessen in einen Aktienfonds zu investieren. Hier kümmern sich die Fondsmanager um die richtige Auswahl der Aktien. Dadurch wird das Risiko, das mit jeder Form der Geldanlage in Aktien verbunden ist, abgemildert. Zwar werden bei reinen Branchenfonds die Kursverluste ähnlich hoch sein wie bei Einzelaktien, aber bei europäischen oder globalen Fonds sind die möglichen Verluste deutlich niedriger.

Durch die Risikostreuung können Fonds allerdings in guten Börsenzeiten auch keine so hohe Rendite erzielen wie einzelne Aktien. Ein weiterer Nachteil sind die hohen Kosten, die mit Fonds verbunden sein können. Nur wer seine Fonds über einen Fondsshop bezieht, der ihm keine Beratung bietet, braucht unter Umständen keine oder nur geringe Depotgebühren und Ausgabeaufschläge zu zahlen. Auch hat man als Anleger keinen Durchblick im Hinblick auf das Management des Fonds. Die offiziellen Berichte sagen dem durchschnittlichen Fondsbesitzer nicht viel. Er muss sich also völlig darauf verlassen, dass die Profis es schon richtig machen werden.

Die Frage, ob es besser ist, Einzelaktien zu kaufen oder in Aktienfonds zu investieren, lässt sich also nicht eindeutig beantworten. Jeder sollte selbst entscheiden, ob er sich zutraut, bei der Frage des Kaufs von Aktien die richtigen Entscheidungen zu treffen.

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