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Geld anlegen und hohe Zinsen bekommen
In den Zeiten des stetigen Abbaus von sozialen Leistungen wird die Geldanlage immer wichtiger. Insbesondere auf die gesetzliche Rente ist kaum noch Verlass, so dass in diesem Zusammenhang die Geldanlage mit dem Ziel der Altersvorsorge unerlässlich erscheint um drohender Verarmung im Alter entgegen zu wirken. Davon abgesehen kann eine effektive Geldanlage mit hohen Zinsen einen erheblichen Beitrag zu der Liquidität des Anlegenden beitragen. Insbesondere bei einer Anlage von einigem Umfang können die monatlichen Zinsen dabei durchaus ein Gehalt von mittlerer Höhe ersetzen.



Allerdings zeigen die kürzlich sichtbaren Entwicklungen ebenfalls, dass die Risiken der Geldanlage immer unberechenbarer werden. Dies gilt natürlich zum einen insbesondere für Anlagen mit hoher Rendite, wirkt sich aber auch auf längerfristige Anlagen aus, die vor allem der sozialen Absicherung des Anlegenden dienen sollen. Insbesondere in diesem Bereich sind Kapitalverluste natürlich besonders ärgerlich und verheerend. Der Anleger sollte sich daher stets der Risiken einer Geldanlage bewusst sein. Das gilt natürlich insbesondere für Geldanlagen mit hoher Rendite und hohen Zinsen, wie etwa Wertpapiere oder riskante Fonds. Aber auch die konservativste Geldanlage hat stets auch Risiken. Der Anleger sollte bei seiner Entscheidung zu einer bestimmten Anlage die zweifellos stets vorhandenen Risiken berücksichtigen. Dabei muss sich der Anleger stets zwischen maximaler Rendite und minimalem Risiko entscheiden. Die Wirtschaftstheorie spricht insofern von dem sogenannten Magischen Tetraeder. Dabei handelt es sich um eine Theorie, nach der sich der Anlageger bei der Anlage zwischen den vier Anlagezielen Sicherheit, Rendite, Liquidität und Verantwortung entscheiden muss.

Bei der oben erwähnten Entscheidung zwischen Rendite und Sicherheit ist die Erklärung dieses Phänomens denkbar einfach. So kann auf dem internationalen Finanzmarkt eine Rendite von außergewöhnlichem Umfang nur durch höchst spekulative mithin auch sehr riskante Geschäfte erwirtschaftet werden. Im Gegensatz dazu kann eine möglichst hohe Sicherheit, also die Vermeidung von Geldverlusten oder Wertschwankungen, nur durch eine nachhaltige und vorsichtige Anlagepolitik erreicht werden. Schon alleine aus diesem Grund finden sich im Portofolio erfahrener Börsenmakler auch stets riskante Aktien mit hoher Performancechance und konservative, werthaltige Wertpapiere gleichermaßen. Die erst genannten Aktien bringen hier die Rendite, während die letzt genannten das Risiko eines Geldverlustes ausgleichen und Stabilität in den Wertverlauf des Depots bringen.

Für den privaten Anleger ergibt sich aus diesen Überlegungen in erster Linie die Notwendigkeit der Berücksichtigung des Anlageziels. Er sollte sich insbesondere im klaren darüber sein, ob er maximale Rendite und hohe Zinsen oder eine höchstmögliche Sicherheit und Stabilität wünscht. Diese Entscheidung hängt letztlich natürlich in besonderem Maße von dem Zweck der Anlage ab. Soll diese etwa der Altersvorsorge dienen, empfiehlt es sich letztlich, zu Gunsten einer sicheren Anlage des Kapitals und damit einem finanziell abgesicherten Lebensabend auf eine übermäßig hohe Rendite zu verzichten. Will der Anleger dagegen nur einen Teil seines Kapitals anlegen, spricht letztlich nichts gegen maximales Risiko.

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