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Geld bei einer Bank anlegen oder mit spezialisierten Produkten
Auf dem heutigen Markt kann sich der Privatkunde kaum mehr entscheiden welche Anlagemöglichkeit er wählt. Es gibt mittlerweile einen völlig unübersichtlichen Markt an Kreditinstituten, Finanzagenturen und Versicherungen, die ebenso Finanzdienstleistungen anbieten. Um hier das Passende zu finden, muss man sich bei verschiedenen Anbietern beraten lassen.



Es ist wichtig, wie beim Autokauf oder bei einer Immobilie nicht nur ein Objekt bzw. einen Verkäufer hinzuzuziehen. Über das Internet hat man die Möglichkeit schnell, einfach und kostengünstige Vergleiche zu ziehen. Meist werden hier jedoch nur Kreditinstitute verglichen auf ein spezielles Produkt hin. Einen tatsächlichen Produktvergleich, wie viel Rendite, bei welchem Risiko zu welcher Laufzeit man bei welchem Produkt erhält ist schwer zu finden. Hier stellt sich die Frage welche Risikobereitschaft und Renditeerwartungen der Anleger hat. Bei vielen Anlegern ist es zudem wichtig die steuerliche Betrachtung nicht außer Acht zu lassen.

Geldanlagen bei Banken, im Sinne von Spareinlagen, Sichteinlagen und Termingeldern sind im Normalfall eher niedrig verzinst, da sie kein Risiko bergen. Auch die steuerliche Seite ist eher negativ. Dies sollte man nur für geringe Anlagen wählen, bei denen der Freistellungsauftrag (801 Euro bei Alleinstehenden und 1602 Euro bei Ehegatten) für die Zinszahlung noch ausreichend ist.

Spätestens bei der Überschreitung dieser Grenzen ist eine Geldanlage in spezielle Produkte zu empfehlen. Fonds sind meist über einen längeren Anlagezeitraum interessant. Hier steigt die Rendite und häufig kann man auch Steuern, im Hinblick auf die Abgeltungssteuer, sparen. Insbesondere Vermögensmanagementprodukte, welche von Banken und Sparkassen aufgelegt werden, sind hier zu bevorzugen. Sie haben eine Dachfondkonstuktion unter welcher das Management arbeitet. Man kann aus verschiedenen Risikoklassen und Anlageschwerpunkten wählen. Z. B. Immobilien, Renten oder Aktien. Investmentfonds bieten auch die Möglichkeit monatlich einen bestimmten Betrag (meist ab 50 Euro) anzusparen. Die hohen Renditechancen werden jedoch gemindert durch den Ausgabeaufschlag (Einmalzahlung bei Erwerb an die Bank) und die jährliche Verwaltungsgebühr. Zudem muss der Kunde mit Depotgebühren rechnen, die ca. 20 Euro im Jahr, je nach Bank, ausmachen. Hier bleibt wirklich die Frage "Sollte man das Ersparte doch lieber unter die Matraze stecken?"

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