Srbg.de - H O M E
Themen rund um Geld und Finanzen zu den Bereichen Geldanlage, Finanzplanung und Finanzierung




Letzte Beiträge
Kategorien
Meta
Archiv und Websuche


Geld in Fonds anlegen mit einem Fondssparplan
Zum Aufbau eines privaten Vermögens eignen sich Einzahlpläne. Neben der regelmäßigen Ansparung auf ein Sparkonto mit Basiszins und Bonusprämien bieten sich auch Investmentfonds an, bei denen der Anleger mit einer höheren Rendite rechnen kann.



Der Abschluss eines Fondssparplans ist schon ab 50 Euro im Monat möglich, einige Fondsanbieter haben auch Sparpläne ab 25 Euro im Programm. In der Regel steht die gesamte Fondspalette für Fondssparpläne zur Verfügung, also Aktienfonds, Rentenfonds und Immobilienfonds. Dadurch hat der Anleger die Möglichkeit, in den Fonds zu investieren, der am ehesten seinen Wünschen und Zielen entspricht. Durch den regelmäßigen Kauf von Fondsanteilen profitiert der Anleger von einem günstigen durchschnittlichen Einstiegskurs, da vom Anlagebetrag einen Monat mehr, im anderen Monat weniger Anteile erworben werden. Dieses Prinzip wird im bankfachlichen Wissen auch als Cost-Average-Effekt bezeichnet.

Der Anleger profitiert während der Laufzeit des Fondssparplans vom Zuwachs der Fondsanteile, vom Anstieg der Kurse und von der Wiederanlage ausgezahlter Erträge. Trotz des Managements durch Experten sollten Anleger die Wertentwicklung immer im Blick haben. Das regelmäßige Ansparen in einen Fonds über mehrere Jahre wirkt sich auch positiv auf unterschiedliche Kurs-Zyklen aus. Jahre, in den denen die Wertentwicklung stagniert oder sogar zurückgeht, werden durch Zeiträume mit einem überdurchschnittlichen Wertzuwachs ausgeglichen. Hat der Fondssparplan eine überdurchschnittliche Performance erzielt, sollten die Anteile dann auch veräußert werden, um den Gewinn zu realisieren. Dies ist besonders dann wichtig, wenn der Fondssparplan für die Altersvorsorge abgeschlossen wurde. Zirka drei bis fünf Jahre vor dem Erreichen der Rente ist es empfehlenswert, die Anteile beispielsweise in Geldmarktfonds oder Rentenfonds umzuschichten um die Gewinne zu sichern, da diese Fonds geringere Kursausschläge aufweisen.

Ein Fondssparplan bietet dem Anleger größtmögliche Freiheiten. So kann der regelmäßige Sparbetrag beliebig geändert werden. Außerdem können Sonderzahlungen am Anfang oder jederzeit während der Laufzeit erfolgen, um den Anteilsbestand zu erhöhen, beispielsweise um zusätzliche Anteile in Zeiten niedrigerer Kurse zu kaufen. Die Sonderzahlung kann beispielsweise aus dem Weihnachtsgeld oder anderen zusätzlichen Gehaltsbestandteilen kommen. Beim Fondssparplan können die Einzahlungen auch gestoppt oder ausgesetzt werden. Die bisher erworbenen Anteile nehmen dann an der weiteren Kursentwicklung des Investmentfonds teil. Für das „Aussetzen“ entstehen keine Kosten. Im Vergleich dazu, wird bei einem Banksparplan der Vertrag bei einer Nichtzahlung des Sparbeitrages meist beendet. Damit würden evtl. Prämienansprüche oder Bonuszinsen verloren gehen.

Fondssparpläne können in unterschiedlichen Varianten bespart werden, beispielsweise monatlich, zweimonatlich oder vierteljährlich. Der Bank bzw. der Investmentgesellschaft wird ein entsprechender Dauerauftrag erteilt, den immer wiederkehrend Betrag vom Girokonto abzubuchen und dafür die Investmentfondsanteile zu erwerben. Die Verbuchung der Anteile kann auf ein Depot bei der Hausbank erfolgen oder auf ein Depot bei der Kapitalanlagegesellschaft. Hierfür können unterschiedliche Preise berechnet werden. Im Kaufpreis der Fondsanteile ist in der Regel ein Ausgabeaufschlag enthalten, der bei jedem Kauf anfällt. Die Wiederanlage von ausgeschütteten Erträgen wird in der Regel jedoch ohne Ausgabeaufschlag angeboten.

Ähnliche Beiträge:
Copyright © 2003- - Alle Rechte vorbehalten - - -