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Geld optimal anlegen bei maximaler Rendite und Sicherheit
Die Geldanlage ist ein sehr komplexes Thema. Die Banken und Kreditinstitute bieten immer mehr verschiedene Produkte, die es vor allem Laien schwer macht, einen Überblick zu behalten. Die Frage, die sich die meisten Anleger stellen, ist die nach der Sicherheit sowie der Rendite. Doch wie kann dies optimal miteinander verbunden werden? Bekannt ist doch, dass sich das Risiko erhöht, sofern eine höhere Rendite angestrebt wird. Da jeder Anleger unterschiedliche Präferenzen bei seiner Geldanlage verfolgt, ist nicht jedes Produkt für jeden Typ geeignet. Vor einer Kapitalanlage sollte daher die Anlagestrategie sowie die Risikoeinstellung des Kunden erfragt werden.



Am besten ist dies mit den ohnehin nötigen Angaben des Wertpapierhandelsgesetzes möglich. Dieses müssen Banken immer dann gemeinsam mit dem Kunden ausfüllen, wenn eine Wertpapieranlage gewünscht ist. Vor allem bei einem langfristigen Anlagehorizont kommt an dieser kein Anleger mehr vorbei. Wurden die Fragen nach der Risikoeinstellung sowie den finanziellen Grundlagen gestellt, werden noch die Anlagekenntnisse erfasst. Hierbei spielt es beispielsweise eine Rolle, wie viele Aktien- oder Investmentfondsorders der Kunde in der Vergangenheit bereits getätigt hat und ob er auf diesem Gebiet Erfahrungen aufweisen kann.

Nach Abschluss aller Angaben kann der Kunde nun in eine Risikogruppe eingestuft werden. Diese reicht von sicherheitsorientiert bis hin zu chancenorientiert. Diese Eingruppierung hat wesentlichen Einfluss auf die Aktienquote im Depot, die bei chancenorientierten Kunden bis zu 100% betragen kann. Auch die weiteren Anlageklasse, die so genannten Assetklassen (festverzinsliche Papiere, Immobilienfonds, Liquidität) können nun besprochen werden. Ist dies abgeschlossen, kann der Anlageberater damit beginnen, dem Kunden für die verschiedenen Assetklassen passende Produkte vorzustellen.

Neben der Risikoeinschätzung des Kunden ist bei der Produktauswahl weiterhin zu beachten, welchen Anlagehorizont der Kunde aufweist. Für kurzfristige Anlagen beispielsweise eignen sich eher Tagesgeldkonten oder kurzfristige festverzinsliche Wertpapiere. Aktienanlagen hingegen sind für den kurzfristigen Zeitraum eher nicht zu empfehlen, da die Risiken hier zu hoch sind. Kann ein Anleger sein Geld hingegen langfristig anlegen und ist er bereit, einige Risiken zu akzeptieren, sind Aktienfonds nach wie vor die beste Anlagemöglichkeit. Sie bieten, je nach Fondsqualität, zwischen 6-9% Ertrag pro Jahr. Kursschwankungen, die unweigerlich auftreten, können aufgrund der langfristigen Anlage wieder ausgeglichen werden. Für diesen Zeitraum bieten Aktienfonds daher nur geringe Risiken, aber hohe Ertragschancen. Ebenso eignen sich die neuen Zertifikate oder Garantiefonds der Banken, die in den letzten Jahren zunehmend verkauft werden. Sie bieten mitunter eine 100%ige Kapitalgarantie und trotzdem die Möglichkeit, an den Entwicklungen des Aktienmarktes teilzunehmen.

Anleger, die weitere Risiken nicht scheuen und Geld langfristig anlegen wollen, können auch in einen geschlossenen Fonds investieren. Die Laufzeiten betragen hier zwischen 5-25 Jahren. Je nach Auflage investiert dieser Fonds dann in Immobilien, Flugzeuge oder Schiffe, die mitunter zweistellige Erträge abwerfen können. Sofern die Fonds gut ausgewählt sind und von Kennern der Branche stammen, ist auch hier das Risiko eher gering, obwohl der Totalverlust möglich ist.

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