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Geld sinnvoll anlegen ohne Sparbuch
Natürlich ist jeder Mensch daran interessiert, sein Erspartes möglichst sicher anzulegen. Das ist in der Tat mit dem Sparbuch möglich. Wohl keine andere Anlageart bietet diese Sicherheit für das Kapital, obwohl auch inzwischen zum Beispiel die Tagesgeldkonten sehr gut abgesichert sind und, sofern die kontoführende Bank in einen Sicherungsfonds einzahlt, der Sparer sein gesamtes Geld auch bei einem möglichen Konkurs der Bank wiederbekommt.



Die meisten Menschen führen immer noch ein Sparbuch, obgleich mehr und mehr davon abkommen, dieses wirklich als Sparmöglichkeit zu sehen. Im Grunde genommen könnte man auch eher sagen, dass das Geld hier gut geparkt wird. Vermehrt wird es nicht wirklich in einem Maße, das als bedeutsam zu bezeichnen wäre.

Die meisten Banken bieten die Führung eines Sparbuches an, doch es gibt schon einige Kreditinstitute, die ihren Kunden von Vornherein davon abraten. Grund sind die niedrigen Zinsen, die es auf das Ersparte gibt. In der Regel sind es 0,75 Prozent pro Jahr, es gibt aber Banken, bei denen sind es sogar nur 0,5 Prozent. Gerade bei nicht allzu hohen Sparsummen unter 10.000 Euro sind die damit erzielten Gewinne verschwindend gering. Einige Banken bieten ihren Kunden eine Steigerungsmöglichkeit des Zinssatzes auf maximal ein Prozent an. Verbunden damit ist meist ein regelmäßiges Sparen. Wer also sagt, er spart regelmäßig die feste Summe von mindestens fünfzig Euro und legt diese auf dem Sparbuch an, der kann den erhöhten Zinssatz in Anspruch nehmen. Meist ist das unabhängig von der tatsächlichen Höhe der monatlichen Sparrate, es muss nur mindestens die fest vereinbarte Summe gezahlt werden. Doch auch, wer zum Beispiel pro Monat einhundert oder noch mehr Euro sparen will, der kommt im Allgemeinen nicht in den Genuss eines höheren Zinssatzes. Ärgerlich, wenn sich das Geld allein durch das Zutun des Sparers vermehrt. Hier könnte man streng genommen sagen, dass das Sparen des Geldes im guten alten Sparstrumpf oder unter dem Kopfkissen nahezu genauso effektiv ist. Natürlich, bei höheren Summen kommt auch eine hübsche Zinssumme zusammen, doch diese ist natürlich bei anderen Anlageformen weitaus höher. Nimmt man das Beispiel der Aktien, so ist hier der mögliche Gewinn wohl am höchsten, dafür ist dies aber auch eine der unsichersten Varianten. Das oben bereits erwähnte Tagesgeld oder auch das Anlegen des Sparbetrages auf einem Festgeldkonto bietet hier einen guten Kompromiss, das Geld ist sicher angelegt und die Rendite ist weitaus höher, als bei einem Sparbuch.

Wer jetzt aber gänzlich vom Sparbuch auf eine andere Anlageart wechseln möchte und dafür das Sparbuch auflösen will, sollte sich darüber im Vorab informieren. Es gibt Banken, die erheben für die Auflösung des Sparbuches Gebühren. Teilweise übersteigen die Gebühren die bisher erbrachten Einträge, wenn die Sparsumme nur bei wenigen Hundert Euro lag. In dem Fall ist es besser, das Sparbuch einfach weiter bestehen zu lassen und das eigentliche Sparen auf einem anderen Konto vorzunehmen.

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