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Geldanlage kurzfristig mit Tagesgeld
Im Finanzbereich werden die Geld-und Kapitalanlagen unter anderem nach ihrer Anlagedauer unterteilt. Manche Kunden wünschen eine langfristige Geldanlage, einige möchten ihr Kapital eher für einen kurzen Zeitraum anlegen. Im Bereich der kurzfristigen Geldanlagen hat der Kunde eine große Auswahl. Eine sehr sichere und oftmals genutzte Alternative ist das Tagesgeld.



Tagesgeld bieten viele Banken oftmals in Form eines Sonderzinssatzes ab einer bestimmten Mindestsumme als Einlage auf dem normalen Girokonto an, andere Anbieter offerieren dem Kunden das Eröffnen und Nutzen von speziellen Tagesgeldkonten. Ob nun ein spezielles Tagesgeldkonto genutzt wird, oder auf dem schon vorhandenen Girokonto die Sonderverzinsung erfolgt, das Prinzip des Tagesgeldes an sich ist das selbe.

Ein charakteristisches Merkmal des Tagesgeldes ist, dass es sich um eine kurzfristige Geldanlage handelt. Der Kunde kann das Tagesgeld, wie der Namen schon sagt, täglich verfügen. Dennoch ist es natürlich möglich, ein Tagesgeld auch über mehrere Wochen, Monate, oder sogar Jahre zu nutzen. Aus Rentabilitätssicht ist eine längerfristige Nutzung allerdings nicht zu empfehlen, da die Rendite im Vergleich zu von vornherein längerfristigen Anlageformen doch ehr gering ist. Das Tagesgeld ist eine nahezu hundertprozentig sichere Anlage. Ein Verlust kann nur im äußersten Falle eintreten, wenn die Bank, wo man sein Tagesgeld angelegt hat, in Konkurs geht und kein Einlagensicherungsfonds vorhanden ist. Da dieser in Deutschland z.B. vorgeschrieben ist, ist die Anlage von Tagesgeld im Inland als 100 Prozent sicher zu bezeichnen.

Der angebotene Zinssatz für Tagesgelder variiert nach Anbieter, Marktsituation und Anlagesumme. Durchschnittlich werden im Tagesgeldbereich Zinssätze zwischen 2,5 und 4,5 Prozent angeboten. Für den Kunden ist die sinnvollste Nutzung des Tagesgeldes dann gegeben, wenn er eine bestimmte Anlagesumme zur Verfügung hat, die er für kürzere Zeit nicht "benötigt", aber die zugleich täglich verfügbar sein soll. Eine längerfristige Anlage im Tagesgeld ist aus Renditesicht demnach nicht zu empfehlen, und auch keine längere Bindung an sich (z.B. in Termingelder, die eine monatliche Kündigungsfrist haben), da das Kapital täglich verfügbar sein soll.
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