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Geldanlage langfristig mit Fondssparen
Fondssparen ist eine äußerst rentable Form der langfristigen Geldanlage. Abhängig von der Art des Investmentfonds, für den man sich entscheidet, kann man langfristig mindestens das Doppelte an Gewinn von dem erwarten, was mit festverzinslichen Geldanlagen möglich ist.



Beim Fondssparen zahlt man entweder in gleichmäßigen Intervallen oder unregelmäßig Geld in einen Investmentfonds ein. Das können kleine Beträge ab 25 Euro monatlich sein oder hohe Summen. Hat man einen Fondssparplan bei seiner Bank, so wird für jeden eingezahlten Geldbetrag ein Ausgabeaufschlag fällig. Bei Aktienfonds beträgt er in der Regel 5 bis 6 Prozent, bei Mischfonds etwas weniger, und bei den meisten Rentenfonds etwa 3 Prozent. Auch dann, wenn man seinen Fonds direkt von einer Fondsgesellschaft bezieht, fallen diese Ausgabeaufschläge an. Bei Fondsshops und Fonds Discounts kann man dieses Geld entweder zu einem Teil oder sogar ganz sparen. Allerdings bekommt man dann auch keine Beratung zu seiner Geldanlage.

Die Ausgabeaufschläge mindern die Rendite der Fonds. Fondssparen ist deshalb auch nicht als kurzfristige Geldanlage geeignet. Verkauft man seine Fondsanteile bereits nach kurzer Zeit wieder, kann es sein, dass man nicht nur keinen Gewinn gemacht hat, sondern sogar noch Verluste hinnehmen muss. Da der Wert eines Fonds von den Börsenkursen der einzelnen Aktien abhängig ist, muss man immer darauf gefasst sein, dass es längere Zeiten gibt, wo der Fonds an Wert verliert. In solch einer Phase Fonds verkaufen zu müssen, wäre sehr nachteilig für den Sparer.

Aber als langfristige Geldanlage ist Fondssparen sehr zu empfehlen. In Zeiten, wo die Kurse niedrig sind, erhält man für sein Geld viele Fondsanteile, was sich Wert steigernd auswirkt, wenn die Fondspreise wieder steigen. Es gibt Berechnungen der Verbraucherzentralen, die einen Anhaltspunkt dafür liefern, wie hoch die Rendite der Investmentfonds durchschnittlich sein kann. Dafür wurden die letzten zehn Jahre zu Grunde gelegt. Europäische Aktienfonds schnitten mit einer jährlichen Rendite von knapp 10 Prozent etwas besser ab als globale Aktienfonds, die etwa ein Prozent weniger Gewinn brachten. Die Rentenfonds schneiden insgesamt wesentlich schlechter ab als Aktienfonds, da sie in festverzinsliche Wertpapiere investieren.

Die Werte der vergangenen Jahre kann man allerdings nicht ohne weiteres in die Zukunft projizieren, da niemand sagen kann, wie die Weltwirtschaft sich langfristig entwickeln wird. Beim Fondssparen braucht man deshalb gute Nerven und einen langen Atem. Man muss damit rechnen, dass es während der Ansparphase immer wieder Kursrückschläge geben wird, die auch über mehrere Jahre anhalten können. Das sieht man gut an den Rentenfonds, die in den letzten Jahren entweder ins Minus gerutscht sind, oder nur ganz leichte Gewinne erzielt haben. Auch beim Fondssparen mit Aktienfonds sieht man seit Anfang des Jahres, dass der Wert der Fonds erheblich zurück gegangen ist.

Fondssparen ist also nur für die Anleger geeignet, die den Kauf von Investmentfonds als langfristige Geldanlage sehen, und die über ausreichend Kapital verfügen, das ihnen kurzfristig ohne Verlust zur Verfügung steht.

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