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Geldanlage Vergleich zwischen Fondssparen und einer Lebensversicherung
Im Bereich der Geldanlage stehen dem Anleger viele Produkte zur Verfügung, die er für seine Kapitalanlage nutzen kann. Dabei gilt es vor allem, die individuell passende Anlageform zu finden. Die verschiedenen Angebote unterscheiden sich zum Beispiel in der Sicherheit, Rendite, Verfügbarkeit und der Laufzeit. Ferner sollte sich der Kunde darüber im Klaren sein, welchen Verwendungszweck die getätigte Anlage für ihn hat.



Gerade der Bereich der privaten Altersvorsorge ist in den letzten Jahren ein stark umworbener Teil des Anlagemarktes geworden, und zudem auch für die Kunden immer wichtiger geworden. Die beiden Produkte, welche im Bereich der privaten Altersvorsorge oft genannt und auch von den Kunden genutzt werden, sind das Fondssparen und die Lebensversicherung (Kapitallebensversicherung). Grundsätzlich eignet sich beide Produkte zwar auch für einmalige Einzahlungen, zeigen ihre besonderen Stärken allerdings meistens innerhalb des regelmäßigen Sparens auf längere Sicht hin. Somit eigen sich Kapitallebensversicherung und das Sparen in Investmentfonds besonders für den Bereich der Altersvorsorge.

Welches der beiden Produkte der Kunde nun zum Beispiel für die private Altersvorsorge auswählt, hängt von den persönlichen Zielen und Gegebenheiten ab, denn die beiden Angebote unterscheiden sich in einigen Aspekten zum Teil deutlich. Vergleicht man beide Anlageformen aus Renditesicht, so hat im Durchschnitt der letzten Jahre und Jahrzehnte das Fondssparen mit einer durchschnittlichen Jahresrendite von 8-10 Prozent etwas besser abgeschnitten, als die Lebensversicherung. Deren Rendite inklusive der Überschussbeteiligung lag in der Vergangenheit bei ca. 6-7 Prozent im Jahr. Auch in puncto Flexibilität liegt das Fondssparen vorne, hier allerdings deutlich. Während man bei der Lebensversicherung jeden Monat feste Beträge (die Beiträge) einzahlt, kann man beim Fondssparen stets die Höhe der monatlichen Sparrate variieren, als auch die Fonds wechseln, in die man investiert. Ferner sind auch Teilverkäufe der vorhandenen Fonds ohne Weiteres möglich, während der Anleger bei der Kapitallebensversicherung keine Möglichkeit hat, Teile vorher zu verkaufen, er müsste dann den gesamten Vertrag unter Zinsverlusten auflösen.

Auch wenn das Fondssparen im Durchschnitt im Vergleichszeitraum von acht Jahren und mehr immer eine positive Rendite gebracht hat, so ist das Risiko natürlich dennoch etwas höher, als bei der Anlage in Lebensversicherungen. Dieses trifft besonders auf Aktienfonds zu, da diese in Aktien investieren, und die Kurse der Aktien natürlich auch einmal über einen längeren Zeitraum fallen können, zum Teil sogar sehr stark. Bei der Lebensversicherung erhält der Kunde eine Mindestverzinsung garantiert, und bekommt zudem eine Überschussbeteiligung, welche allerdings nicht in bestimmter Höhe garantiert ist.

Insgesamt erweist sich also das Fondssparen im Vergleich zur Lebensversicherung als Geldanlage etwas renditestärker und flexibler, zudem ist eine jederzeitige Verfügbarkeit gewährleistet. Die Kapitallebensversicherung ist dagegen etwas sicherer und bietet zudem eine finanzielle Absicherung der Angehörigen des Versicherten bei dessen Todesfall.

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