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Geldanlagen in der Rendite- und Risikobewertung
Der Traum vieler Kapitalanleger ist die Erzielung einer hohen Rendite, für die obendrein kein Risiko eingegangen werden muss. Gleichzeitig ist die Geldanlage jederzeit verfügbar und bietet zudem noch Steuervorteile. Betrachtet man diesen Wunsch jedoch realistisch, ist und bleibt er wohl ein Traum. So können Anleger, deren Geld jederzeit verfügbar bleiben soll, nur zwischen Tagesgeld, Sparkonto und Geldmarktfonds wählen. Diese Anlageformen bieten zwar ein kein Risiko, aber eben auch nur eine geringe Verzinsung, die sich am Geldmarkt orientiert. Wer sein Geld hingegen langfristig anlegen möchte, kann zwischen Festgeld und Anlagen in Wertpapieren wählen.



Bietet das Festgeld über einen vorher festgelegten Zeitraum eine sichere Verzinsung, kann die Rendite zum Beispiel eines Investmentfonds nicht garantiert werden. So kann sie deutlich höher, aber auch geringer als beim Festgeld ausfallen. Mitunter sind sogar Verluste möglich. Die möglichen Kursverluste bei Investmentfonds resultieren aus den im Fonds enthaltenen Wertpapieren. Investiert der Fonds zum Beispiel in Aktien, deren Wert sich nach dem Unternehmensgewinn, der gesamtwirtschaftlichen Lage und den Fantasien der Anleger richtet, kann der Kurs sogar heftig schwanken. So sind in einem Jahr Verluste von zweistelligen Werten möglich, andererseits können aber ebenso hohe Gewinne verzeichnet werden. Generell erhöht sich die mögliche Rendite mit dem Risiko, das der Anleger bereit ist, einzugehen. Wer zum Beispiel in Termingeschäfte investiert, bei dem eine Aktie zu einem vorher festgelegten Preis gekauft oder verkauft werden soll, kann mehr als 100% gewinnen.

Gleichzeitig ist es aber auch möglich, das gesamte Kapital zu verlieren. Aufgrund der unterschiedlichen Risiken von Kapitalanlagen sollte jeder Anleger vorher seine persönliche Anlagementalität herausfinden und entsprechend investieren. Hier können Finanzberater oder Bankberater helfen, die anhand verschiedener Fragen die individuellen Ziele ermitteln und hierauf aufbauend eine Anlagestrategie festlegen können. Je nach Kunde kann dann zum Beispiel eine konservative Strategie mit nur 30% Aktienanteil oder eine chancenreiche Strategie mit bis zu 100% Aktienanteil vereinbart werden. Gleichzeitig ist es aber auch notwendig, den Anleger über die jeweiligen Chancen und Risiken einer Kapitalanlage zu informieren. So kann er selbst einschätzen, ob er das Risiko eingehen will oder nicht. Für jeden Anleger ist es jedoch immer ratsam, das Kapital zu streuen. So können Risiken minimiert und die Renditen erhöht werden. Je nach Anlagezeitraum, der zur Verfügung steht, können sowohl sicherheitsorientierte wie auch risikoreichere Anlagen genutzt werden.

Je weniger Zeit zur Verfügung steht, desto sicherer sollte die Anlage sein, denn mögliche Kursverluste könnten sonst nicht ausgeglichen werden. Aktienfonds zum Beispiel bieten zwar Verlustrisiken, über einen längeren Zeitraum von etwa zehn Jahren erzielten sie jedoch immer eine Rendite zwischen 6-9% pro Jahr, die somit deutlich über den Erträgen von Festgeld lag. Diese Anlage eignet sich zum Beispiel zur Altersvorsorge. Aber auch wenn Anleger nur wenig Risiko eingehen wollen, haben Banken Lösungsvorschläge. So gibt es mittlerweile zahlreiche Garantiefonds oder -zertifikate, die zumindest das Kapital, welches investiert wurde, garantieren. Diese Anlageprodukte bieten den Kunden so die Möglichkeit, am Aktienmarkt teilzuhaben, ohne selbst Risiken einzugehen. Allerdings ist die Sicherheit solcher Papiere nur gegeben, wenn diese bis zum Laufzeitende im Depot gehalten werden. Ein vorzeitiger Verkauf kann auch hier zu Verlusten führen.

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