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Geldkurs bestimmt den Preis beim Devisenhandel
In erster Linie sind es nach wie vor Banken und größere institutionelle Investoren, die am Devisenmarkt engagiert sind. Allerdings nimmt die Zahl der Privatanleger und Spekulanten, die ebenfalls im Rahmen des Devisenhandels aktiv sind, in den vergangenen Jahren immer weiter zu. Daher ist es heutzutage selbstverständlich, dass auch private Investoren die Möglichkeit haben, auf steigende oder fallende Devisenkurse zu spekulieren. Wer allerdings mit Devisen handeln möchte, sollte sich zunächst umfassend informieren. Dazu gehört nicht nur, dass man sich einen Überblick über den Handel als solchen verschafft, sondern sich ebenfalls mit einigen Fachbegriffen auseinandersetzt.



Im Bereich des Devisenhandels gehören dazu unter anderem der Spread, das Margin, der Hebel oder auch Geld- und Briefkurs. Wichtig zu wissen ist, dass es beim Devisenhandel im Prinzip an jedem Tag drei unterschiedliche Kurse gibt. Es handelt sich dabei um den Devisen-Mittelkurs, den Geldkurs sowie den Briefkurs. Diese Kurse verändern sich nahezu sich sekündlich, was aber nichts daran ändert, dass sie auf Basis eines standardisierten Schemas funktionieren. Konkret heißt das, dass der Geldkurs beispielsweise immer niedriger als der amtliche Mittelkurs ist, während der Briefkurs stets höher als Mittelkurs- und Geldkurs notiert. Dennoch ist es in der Praxis meistens so, dass der Geldkurs den Preis beim Devisenhandel bestimmt. Es handelt sich dabei nämlich um den Kurs, den der jeweilige Verkäufer (beispielsweise ein Forex-Broker) zu zahlen bereit ist.

Der Briefkurs ist hingegen der Kurs, den der Anleger zahlen muss, falls er eine fremde Währung erwirbt. Wie bereits erwähnt, ist der Geldkurs in der Praxis immer niedriger als der Briefkurs. Dies lässt sich ganz einfach so erklären, dass der Anleger natürlich immer etwas mehr Geld zahlen muss, wenn er eine fremde Währung kauft, als er beim späteren Verkauf beispielsweise vom Forex-Broker ausgezahlt bekommt. Darüber hinaus schauen die weitaus meisten Trader ohnehin ausschließlich auf den Geldkurs, falls sie sich über den aktuellen Wert von Devisen informieren. Somit lässt sich vereinfacht ausgedrückt durchaus festhalten, dass der Geldkurs tatsächlich den Preis beim Devisenhandel bestimmt. Dennoch haben auch Mittel- und Briefkurs eine wichtige Funktion, sodass sich der Trader im Grunde zumindest stets mit zwei verschiedenen Kursen beschäftigen sollte.

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