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Gewinne erzielen mit Agrarrohstoffen als Geldanlage
Immer wieder treten im Bereich der Geldanlage bestimmte Produkte oder Anlagearten für einen bestimmten Zeitraum besonders in den Vordergrund. So gab es einige Jahre, in denen Fonds extrem gefragt waren, dann wurde das Investment in Immobilien besonders favorisiert und nach der Finanzkrise legten die Anleger ganz besonderen Wert auf sichere Geldanlagen. Wenn es derzeit (2011) eine Art Trend gibt, dann ist das sicherlich unter anderem auch das Investment in Agrarrohstoffe.



Stand im Rohstoffbereich bis vor rund zwei Jahren fast ausschließlich Öl oder Gold als mögliches Investitions-Objekt im Vordergrund, so richtet sich das Augenmerk der Analysten, Finanzexperten und auch vieler Anleger inzwischen zunehmend auf den Bereich der Agrarrohstoffe. Es handelt sich hier um Rohstoffe, die aus der Landwirtschaft stammen, dort also produziert bzw. angebaut werden. Zu den bekanntesten Rohstoffen dieser Art gehören zum Beispiel Mais, Weizen, Soja, Gerste, Kaffee, Kakao, Zucker oder auch Baumwolle. Diese Agrarrohstoffe werden aufgrund der guten Gewinnaussichten und vor allem wegen der bereits hohen Preissteigerungen in den letzten 24 Monaten für immer mehr Anleger zu einem sehr interessanten Investment. Dabei darf man jedoch keineswegs außer Acht lassen, dass Agrarrohstoffe als solche eine recht spekulative Form der Geldanlage darstellen. Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, auf welche Art und Weise die Anleger von steigenden Preisen im Bereich der Agrarrohstoffe profitieren können, also unterschiedliche Investitionsobjekte. So können Anleger zum Beispiel über den Weg von Aktien, Fonds, ETFs, Zertifikaten, Derivaten oder CFDs generell in Rohstoffe investieren, und somit auch konkret in die verschiedenen Agrarrohstoffe.

Die Contracts For Difference (CFDs) stellen dabei sicherlich die Investitions-Variante dar, die einerseits mit den höchsten möglichen Gewinnen ausgestattet ist, bei der der Anleger jedoch andererseits auch am „leichtesten“ sein investiertes Kapital komplett verlieren kann. Auch wenn es sich bei der Anlage in Agrarrohstoffe um ein recht spekulatives Investment handelt, so gibt es dennoch aktuell eine ganze Reihe von Anzeichen, die für weiterhin steigende Preise in diesem Sektor sprechen. Zu nennen ist hier vor allem die wachsende Nachfrage nach diesen Rohstoffen. Diese kommt einerseits aufgrund der weltweit stetig steigenden Bevölkerungszahl zustande und andererseits durch die immer häufigere Nutzung der Agrarrohstoffe als Energielieferanten. Neben der erhöhten Nachfrage gibt es teilweise aber auch immer wieder sinkendes Angebot, weil es beispielsweise Missernten gab oder die angebauten Agrarrohstoffe durch Naturkatastrophen zerstört wurden. Und wenn steigende Nachfrage und kein ebenfalls steigendes Angebot zusammentreffen, sind steigende Preise die einzig logische Konsequenz.

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