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Gewinnwarnungen von Aktiengesellschaften als Anleger sachlich bewerten
Rund um das Investment in Aktien gibt es eine ganze Reihe von Informationen, die für den Aktieninhaber wichtig sein können, aber auch für solche Anleger von Interesse sind, die vielleicht ganz neu in den Handel mit Aktien einsteigen möchten. Wer es nicht der Bank oder dem Vermögensberater überlassen möchte, sondern sich selbst mit dem Aktieninvestment beschäftigen möchte, der muss sich regelmäßig darum kümmern, aktuelle Nachrichten zu den verschiedenen Unternehmen zu erhalten, die für ein Investment entweder infrage kommen oder in die man bereits investiert ist.



Neben allgemeinen Unternehmensnachrichten gibt es unter anderem auch die sogenannten Gewinnwarnungen, die von nicht wenigen Aktiengesellschaften ausgegeben werden. Bei einer Gewinnwarnung handelt es sich um eine Mitteilung der Aktiengesellschaft an ihre Aktionäre bzw. an die gesamte Öffentlichkeit, dass der voraussichtliche Gewinn nicht so sein wird, wie man es vielleicht vor einiger Zeit noch erwarten konnte. Meistens prognostizieren die Aktiengesellschaften am Anfang des jeweiligen Geschäftsjahres und oftmals zusätzlich auch noch zu Beginn eines jeden Quartals, in welchem Umfang sich das erwartete Geschäftsergebnis bewegt. Sollte sich nun aus der Geschäftstätigkeit ergeben, dass mit einem niedrigeren Gewinn zu rechnen ist, wird eine Gewinnwarnung ausgesprochen. Eine solche Gewinnwarnung kann entweder die Reduzierung des prognostizierten Gewinns oder auch eine Erhöhung des vorausgesagten Verlusts beinhalten. Grundsätzlich ist die Gewinnwarnung also stets eine negative Meldung, die daher auch von den Börsenteilnehmern meistens negativ aufgenommen wird.

Aus dem Grunde ist sehr häufig festzustellen, dass der Kurs der betroffenen Aktien nach der Veröffentlichung einer Gewinnwarnung zunächst einmal fällt, und zwar zum Teil recht deutlich. Dennoch sollten Anleger auf jeden Fall einen kühlen Kopf bewahren, und die Gewinnwarnungen von Aktiengesellschaften sachlich bewerten. Manche Anleger gehen sogar so vor, dass sie auf Gewinnwarnungen warten, um dann einige Tage später, nachdem der Aktienkurs gefallen ist, ganz gezielt ein Investment in den jeweiligen Aktienwert aufzubauen. Denn in vielen Fällen reagieren die Anleger zunächst schockiert und neigen zu Verkäufen, die fundamental nicht berechtigt oder übertrieben sind. Daher lässt es sich einige Tage nach einer Gewinnwarnung durchaus feststellen, dass sich der Aktienkurs relativ schnell wieder von den Rückschlägen erholt, die es aufgrund der Veröffentlichung der Gewinnwarnung gab. Zudem macht es natürlich einen sehr großen Unterschied, in welchem Umfang die Gewinnwarnung von den ursprünglichen Prognosen abweicht. Und auch die Tatsache, ob ein erwarteter Gewinn nur etwas geringer ausfällt oder ein Verlust noch größer als gedacht ausfallen wird, macht natürlich einen großen Unterschied aus.

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