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Girokonto ohne Überziehungskredit um Schulden und hohe Zinsen zu vermeiden
In der heutigen Zeit haben viele mit Geldknappheit zu kämpfen. Die Gründe sind hierfür sehr unterschiedlich: Millionen von Menschen in Deutschland sind arbeitslos - ein Großteil von ihnen bezieht Arbeitslosengeld II oder Sozialhilfe und lebt somit an der Armutsgrenze. Andere Menschen gelangen kurzfristig durch ungeplante, zwingend notwendige Anschaffungen in finanzielle Bedrängnis. Auch fehlende Härte in Bezug auf Sparsamkeit und unnötige Ausgaben bringen viele Menschen in Bedrängnis.



Um den Überblick über die finanziellen Möglichkeiten nicht zu verlieren, empfiehlt es sich, ein Girokonto ohne Überziehungskredit einzurichten. Dies bedeutet, dass nur das Geld verwendet werden kann, welches sich auf dem Konto befindet. Möchte man über den finanziellen Rahmen hinaus Geld abheben oder Abbuchungen tätigen lassen, so ist dies nicht möglich. Viele Menschen lassen sich eine Art "Notgroschen" in der Hinterhand und richten für ihr Konto einen sogenannten Dispositionskredit ein. Dieser entspricht in den meisten Fällen bis zu drei Monatsgehälter und kann in finanziellen Notlagen in Anspruch genommen werden, obwohl man im Normalfall nicht über dieses Geld verfügen könnte.

Ist das Guthaben auf dem Konto also bereits verbraucht, so wird der Überziehungskredit in Anspruch genommen. Dies ist für viele eine willkommende Erfindung, da man so nicht unbedingt auf Anschaffungen oder Einkäufe verzichten muss, auch wenn das monatliche Budget bereits aufgebraucht ist.

Die Nachteile eines solchen Überziehungskredites sind jedoch nicht zu unterschätzen. Hat man sich einmal an diesen zusätzlichen finanziellen Spielraum gewöhnt, so ist es schwer, dass Minus auf dem Konto wieder abzubauen. Hinzu kommt die Tatsache, dass der Dispositionskredit nicht kostenlos von der Bank zur Verfügung gestellt wird. Für diese genehmigten Überziehungen wird meist ein enormer Zinssatz verlangt, der schlussfolglich weitere Kosten für den Kontoinhaber bedeutet.

Der Kontoinhaber muss demnach nicht nur das Minus auf dem Konto ausgleichen, sondern zusätzlich die hohen Zinsen an die Bank zahlen. Möchte man der großen Verlockung eines zusätzlichen Kreditrahmens entgehen, so sollte man sich von vornherein ein Girokonto ohne Überziehungskredit einrichten lassen. Hier muss man automatisch so wirtschaften, dass man mit dem erhaltenen Einkommen einen ganzen Monat auskommt. Ungeplante Anschaffungen sind so zwar nur mit Ansparungen möglich, aber man entgeht der Schulden- und Kostenfalle.

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