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Goldmünzen zur langfristigen Geldanlage kaufen
Seit gut einem Jahr hört man von vielen Experten die Empfehlung, dass Anleger einen gewissen Teil ihres Kapitals durchaus auch in Gold investieren sollten. Vor allem seit der EU-Schuldenkrise hat das Gold als sogenannte Krisenwährung wieder Konjunktur. Bisher schrecken allerdings nach wie vor viele Anleger vor einem Goldinvestment zurück, was verschiedene Gründe haben kann. Manche Anleger sind zum Beispiel der Meinung, dass sie sich gar kein Gold leisten können, wenn schon die Feinunze mit rund 31 Gramm mehr als 1.200 Euro kostet. Darüber hinaus sehen einige Anleger das Problem, das im Bestand befindliche Gold im Bedarfsfall schnell wieder zu Geld machen zu können.



Beide Bedenken können heute allerdings nahezu vollständig ausgeräumt werden, wenn sich der Anleger grundsätzlich für Goldmünzen als Anlageform entscheidet. Es sollte zunächst allerdings beachtet werden, dass Goldmünzen vor allem zur langfristigen Geldanlage dienen. Weniger sinnvoll ist der Kauf von Goldmünzen, falls der Kunde nur kurzfristig auf steigende Goldpreise spekulieren möchte. Was die Bedenken bezüglich der hohen Preise angeht, so ist es in der Praxis gar nicht notwendig, dass der Anleger mindestens 1.200 Euro aufwenden muss, wenn in Goldmünzen investiert werden soll. Zwar kostet die Unze Feingold derzeit mehr als 1.600 Dollar, also umgerechnet auch mehr als 1.200 Euro, allerdings gibt es Goldmünzen auch schon in kleineren Gewichtsklassen. Zumindest eine 1/10-Unzen-Münze können Anleger heute problemlos erhalten. Und bei einem Gewicht von rund 3,1 Gramm kostet diese Goldmünze dann nur noch einen Preis von rund 120 Euro. Darüber hinaus gibt es noch weitere anlegerfreundliche Stückelungen von zum Beispiel 1/4- oder 1/2-Unze. Neben der Wahl der passenden Goldmünze müssen im Zusammenhang mit der Geldanlage in Goldmünzen noch einige Dinge vom Anleger beachtet werden.

Wichtig ist es zum Beispiel, einen seriösen Händler/Anbieter zu finden, bei dem man sich auch darauf verlassen kann, dass es sich um echte Goldmünzen handelt. Bei einer Bank kann sich der Anleger diesbezüglich zwar sicher sein, jedoch gibt es heute viele Banken, die gar keine Goldmünzen mehr verkaufen. Ebenfalls zu beachten sind auch die Kosten, die im Zusammenhang mit Kauf und Verwahrung der Münzen auftreten können. Das sind zum einen die Mietkosten für den Banksafe, in dem die Münzen sicher verwahrt werden können. Zum anderen sind auch die indirekten Kosten in Form der Differenz zwischen Ankaufspreis sowie Verkaufspreis zu beachten. Diese Differenz verliert natürlich mit einer langen Haltedauer letztendlich an Bedeutung. Denn beträgt diese Differenz zum Beispiel zehn Prozent, wäre das auf eine Haltedauer von 20 Jahren gerechnet nur noch ein Kostenfaktor von jährlich 0,5 Prozent.

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