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Günstige Baukredit Zinsen durch einen Bausparvertrag
Angesichts der momentan überaus günstigen Zinslage auf dem Markt für Baukredite überlegen viele Menschen, sich den Traum vom eigenen Haus zu verwirklichen. Doch da ein Hausbau oder ein Immobilienkauf mit enormen Kosten und in der Regel einer doch recht langen Verschuldung verbunden ist, ist es wichtig, eine gewisse Summe an Eigenkapital mitzubringen.



Eine Möglichkeit ist natürlich, eine bestimmte Summe Geldes jeden Monat zur Seite zu legen und so zielgerichtet auf den Traum von den eigenen vier Wänden hinzuarbeiten. Je nach Anlageform, wobei zur Zeit wohl das Tagesgeldkonto die Form mit der höchsten Rendite ist, spart sich so im Laufe der Jahre eine ansehnliche Summe zusammen. Doch das hilft natürlich nicht, sich die momentanen Zinsen zu sichern. Die bessere Möglichkeit ist daher, einen Bausparvertrag abzuschließen. In diesen wird monatlich ein bestimmter Betrag eingezahlt. Dieser Betrag ist nicht feststehend und kann je nach den persönlichen Einkommensverhältnissen angepasst, also erhöht oder verringert, werden. Dazu genügt es, der Bausparkasse oder der beauftragten Bank eine aktuelle Gehaltsbescheinigung vorzulegen. Mit Abschluss des Bausparvertrages nun sichert sich der Sparer die angebotenen Zinsen. Ist der Vertrag beispielsweise auf fünfzigtausend Euro Bausparsumme festgelegt, so kann dazu ein Betrag vereinbart werden, der angespart werden soll. Das können fünfzig Prozent sein oder auch nur vierzig oder zwanzig, je nach Möglichkeit des Sparers. Dafür wird eine Spardauer ausgemacht. Hat der Sparer nun also zum Beispiel nach vier Jahren die Summe von 25.000 Euro erreicht, bei einer Ansparsumme von fünfzig Prozent, so kann er das Darlehen zum Bau oder für den Kauf eines Hauses über die restlichen 25.000 Euro zu den niedrigen Zinsen aufnehmen, die bei Abschluss des Vertrages gültig waren. Das gilt selbstverständlich auch, wenn eine Summe von 100.000 Euro vereinbart wurde, von der maximal zwanzig Prozent angespart werden können.

Die Summe, die im Bausparvertrag angelegt wird, wird zusätzlich verzinst, im Moment liegen die meisten Bausparkassen bei etwa zwei Prozent Verzinsung jährlich. Dies ist im Vergleich zu einem Tagesgeldkonto oder der Anlage in Aktien natürlich nicht sehr hoch, dafür ist diese Verzinsung aber garantiert und schwankt nicht entsprechend den Gegebenheiten des Geldmarktes. In bestimmten Fällen fördert auch der Staat den Bausparvertrag. Bleibt das jährliche Einkommen eines Ledigen unter 25.600 Euro, so steuert der Staat acht Prozent der Sparsumme als Förderung bei. Für Verheiratete gilt eine Grenze von 51.200 Euro, darüber hinaus kann keine Förderung in Anspruch genommen werden.

Der größte Vorteil eines Bausparvertrages liegt aber tatsächlich darin, dass sich der Sparer die niedrigen Zinsen sichern kann. Dabei gilt dies aber nicht nur für Menschen, die den Immobilienbau oder Immobilienkauf planen, sondern ein Bausparvertrag kann auch für die Finanzierung jedes anderen Wunsches in Anspruch genommen werden. Lediglich das eigentliche Darlehen, das so günstig verzinst wird, ist an Bau oder Kauf einer Immobilie gebunden, denn schließlich handelt es sich namentlich um ein Bauspardarlehen.

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