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Günstige Darlehen für den Hausbau mit einem Bausparvertrag
Menschen, die den Bau eines Hauses oder den Kauf einer Eigentumswohnung planen, hegen diese Gedanken meist bereits seit Jahren. Da ist es sinnvoll, in die Finanzierung, die in der Regel notwendig ist, einen Bausparvertrag einfließen zu lassen, denn mit einem solchen Vertrag kann sowohl Eigenkapital in die Finanzierung eingebracht als auch ein günstiges Bauspardarlehen genutzt werden.



Bausparverträge haben heute oftmals den Touch von etwas Altem und wenig Modernen. Trotz dessen sind sie für jede langfristig geplante und solide Baufinanzierung zu empfehlen, denn sie bieten zahlreiche Vorteile. So gewähren die Bausparkassen auf die eingezahlten Beiträge eine marktgerechte Verzinsung und die Sparer können des Weiteren die staatlichen Fördermöglichkeiten in Form von Arbeitnehmersparzulage oder Wohnungsbauprämie nutzen. Wer seinen Bausparvertrag dann angespart und das Bauspardarlehen in Anspruch genommen hat, kann weiterhin von günstigen Zinsen, einer über die gesamte Laufzeit vereinbarten Zinsbindung und einer hohen Flexibilität profitieren.

Grundsätzlich müssen Bausparverträge mit 40-50% der Bausparsumme (je nach Bausparkasse und Tarif verschieden) angespart werden. Ist dies erfolgt und hat der Bausparvertrag seine Zuteilungsreife erreicht, kann der Bausparer das Bauspardarlehen nutzen, sofern die hierfür nötigen Voraussetzungen (regelmäßiges Einkommen, ausreichender Wert des Objekts) erfüllt sind.

Der Zins, der für das Bauspardarlehen berechnet wird, wird mit dem Bausparer zudem bereits bei Abschluss des Bausparvertrages vereinbart. Er kann sich danach, auch bei einer langen Ansparphase, die ja bis zu zehn Jahre betragen kann, nicht mehr verändern. Besonders in Zeiten steigender Marktzinsen ist dies ein echter Vorteil. Zudem sind Bauspardarlehen in der Regel immer unter den Konditionen der Banken für vergleichbare Baufinanzierungsdarlehen. Die Zinssätze der Bausparkassen schwanken allerdings stark, ein Vergleich ist daher unumgänglich. So berechnen einige Bausparkassen gerade einmal 1,95% p.a., andere wiederum verlangen bis zu 4% p.a. für ihre Darlehen. Zu beachten ist jedoch, dass vom berechneten Zins oft auch die Dauer der Mindestsparzeit abhängt. So weisen sehr günstige Bausparverträge oft eine sehr lange Anspardauer auf, die bis zu zehn Jahre betragen kann.

Weitere Vorteile von Bauspardarlehen sind die Möglichkeit, zu jeder Zeit Sondertilgungen zu leisten bzw. das Darlehen vollständig vorzeitig zu tilgen. So können Zinsen eingespart werden, etwa wenn eine Kapitalanlage fällig wird. Für derartige Sondertilgungen berechnen die Bausparkassen nicht einmal Gebühren.

Ein weiterer Vorteil eines zuteilungsreifen Bausparvertrages ist das dann vorhandene Eigenkapital. Es mindert die Höhe des aufzunehmenden Darlehens und somit die monatliche Belastung. Finanzierungen werden hierdurch also leichter darstellbar und vor allem langfristig finanzierbar, auch bei sich verändernden persönlichen Bedingungen (Geburt eines Kindes etc.).

Fazit: Bausparverträge und Bauspardarlehen sind ideale Ergänzungen für Baufinanzierungen, denn sie können auch nachrangig besichert werden. Auch Menschen, die noch nicht langfristig geplant haben, können heute bereits mit Bausparverträgen finanzieren. Die wird realisiert, indem die Banken Vorausdarlehen anbieten, für die lediglich die Zinsen anfallen, gleichzeitig bespart der Kunde einen Bausparvertrag. Ist dieser zuteilungsreif, wird das Vorausdarlehen abgelöst, es existiert nur noch das Bauspardarlehen.

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