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Günstiger finanzieren durch einen ausgiebigen Finanzierungsvergleich
Der Bau oder Kauf der "eigenen vier Wände" ist für die meisten Menschen nach wie vor eines der wichtigsten, finanziellen Vorhaben ihres Lebens. Kaum ein anderes Projekt im Leben eines Menschen nimmt vergleichbar viel Zeit in Anspruch und verschlingt, zumindest in aller Regel, derart viel Geld, wie eine Immobilienfinanzierung. Um so erstaunlicher ist es, dass sich viele Menschen überhaupt keine großen Gedanken darüber machen, wie man seine Hausfinanzierung am besten gestalten kann und welches Kreditinstitut für dieses Vorhaben wohl der beste Partner ist.



Umfragen belegen, dass nach wie vor die meisten Menschen von ihrer Bank auf die Möglichkeit einer Immobilienfinanzierung angesprochen werden und sich dann auch nicht weiter mit Anbietervergleichen aufhalten. Getreu dem Motto "Die Zusammenarbeit mit meiner Hausbank war schon immer gut" wickeln die meisten Menschen ihre Finanzierung einfach über eben diese Hausbank ab - ein Fehler, der unter Umständen sehr viel Geld kosten kann. Die Banken nutzen in diesem Zusammenhang in aller Regel ganz klar ihr Wissen über den Mandaten und das Vertrauensverhältnis, dass der Mandat über die Jahre zu seinem Kreditinstitut aufgebaut hat und machen ihr Geschäft.

Um zu verstehen, warum es so ein großer Fehler ist, gleich das erste Angebot zu akzeptieren von dem man hört, ist es sinnvoll, sich vor Augen zu führen, wie sich schon kleine Zinsunterschiede auf die Summe der insgesamt geleisteten Rückzahlungen auswirken. Nimmt man zum Beispiel ein Darlehen von 150.000 Euro auf - für eine Immobilienfinanzierung eher die untere Grenze - so bezahlt man bei einem effektiven Jahreszins von 4,5% und einer Tilgung von 1% eine monatliche Rate von 687,50 Euro. Bekommt man bei einem anderen Kreditinstitut einen Zins von z.B. 4,2% effektiv geboten, so ergibt sich, wieder bei 1% Tilgung, eine monatliche Rate von 650,00 Euro - eine Ersparnis von immerhin 37,50 Euro im Monat. Lassen wir die Zinseszinsen außer Betracht, so sind das immerhin 450 Euro im Jahr, oder 4500 Euro in zehn Jahren. Da die Restschuld aber langsamer abschmilzt und demnach auch mehr Zinsen fällig werden, sind es wohl eher ca. 6000 Euro in zehn Jahren.

Anhand dieser einfachen Hochrechnung kann man sehen, dass es sich durchaus lohnt, sich darüber zu informieren, bei welchen Kreditinstitut man die besten Konditionen erhalten kann. Dies kann man dabei auf verschiedene Weise tun. Wer keine Lust hat, sich in Eigenregie Angebote von zig verschiedenen Banken einzuholen, der tut zum Beispiel gut daran, einen Vermögensberater mit eben dieser Aufgabe zu betrauen. Da sich der Vermögensberater gut in der Materie auskennt, hat dieser wesentlich bessere Möglichkeiten als der Privatbürger, gute und günstige Angebote für seine Kunden herauszufinden.

Ebenfalls sehr beleibt sind Recherchen über das Internet, wo man Finanzierungsvergleiche auf vielen Webseiten findet und diese in der Regel vollkommen kostenfrei nutzen kann. Meist braucht man hierfür nur die Rahmendaten des gewünschten Kredites vorzugeben und das Programm errechnet einem automatisch die besten Angebote.

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