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Günstigste Zinsen bei einer Finanzierung bei Einbringen von Eigenkapital
Die maßgeblichen Kosten einer Finanzierung entstehen aus den anfallenden Zinsen. Diese Zinsen einer Finanzierung setzen sich aus verschiedenen, in der Regel völlig heterogenen Faktoren zusammen. Entscheidend ist zum Beispiel unter anderem der derzeitige Leitzinssatz oder die allgemeine wirtschaftliche Situation. Davon abgesehen sind die Zinsen einer Finanzierung aber auch in besonders hohem Maße von notwendigerweise betriebswirtschaftlichen Erwägungen der Bank geprägt. Diese setzt ihre Kreditvolumen im Ergebnis aus zahlreichen verschiedenen Faktoren zusammen, die zu einem möglichst hohen Profit der Bank bei einem möglichst geringem Risiko führen sollen. Diese betriebswirtschaftlichen Gestaltung führen letztlich zu dem Umstand, dass Eigenkapital zu den absolut zinsbestimmenden Faktoren wird.



Günstigste Zinsen bei einer Finanzierung sind insbesondere bei der Einbringung von Eigenkapital möglich. Dies wird insbesondere bei einer beispielhaften Betrachtung des so genannten Beleihungsauslaufes deutlich. Dabei handelt es sich um ein betriebswirtschaftliches Produkt, welches im Rahmen von Baufinanzierungen einen erheblichen Einfluss auf die Höhe des Zinssatzes hat. Dieser Beleihungsauslauf bezeichnet dabei das Verhältnis zwischen dem Darlehensbetrag und dem konkreten Marktwertes der Immobilie. Je niedriger dieser Wert ist, desto niedriger ist auch das Risiko des Finanzierungsgebers und im Ergebnis auch die zu zahlenden Zinsen. Um diese Rechnung zu beeinflussen, kann der Finanzierungsnehmer möglichst viel Eigenkapital zuschießen. Dies wirkt sich auf den Darlehensbetrag aus, da die Bank nunmehr weniger Kapital finanzieren muss. Dieser gedrückte Wert wirkt sich wiederum auf den Wert des Beleihungsauslaufs aus, weshalb die Zinsen im Verhältnis zu dem gegebenen Eigenkapital proportional sinken. Dieses Beispiel macht deutlich: desto höher der Anteil an Eigenkapital des Finanzierungsnehmers ist, desto geringer ist auch die Höhe der Zinsen. Doch auch von diesem konkreten Beispiel losgelöst kann der Einfluss des Eigenkapitals auf die, aus den Zinsen entstehenden, Finanzierungskosten leicht verdeutlich werden. So bestätigen schon rein logische Überlegungen diese These. Schließlich handelt es sich bei gewöhnlichen Finanzierungen um einen einfachen Zinssatz. Dies bedeutet, dass ein Zinssatz auf das finanzierte Kapital erhoben wird. Ist dieses finanzierte Kapital gering, verringert sich auch das im Ergebnis auf dieses Kapital anfallende Zinsvolumen. Schon allein auf diese Weise kann der Finanzierungsnehmer große Mengen Geld sparen, weshalb sich die Aufwendungen von Eigenkapital in den meisten Fällen der Finanzierung durchaus lohnt.

Darüber hinaus verringert sich auch mit einer entsprechenden Höhe des Eigenkapitals das Risiko der Finanzierung. So muss die Bank zum einen, wie oben bereits dargestellt, weniger Kapital finanzieren, was die Risiken natürlich erheblich mindert. Darüber hinaus lässt Eigenkapital des Finanzierungsnehmers aber auch auf eine solide wirtschaftliche Grundlage schließen, aus der die Bank Rückschlüsse über das wirtschaftliche Verhalten und die vermögendliche Situation des Finanzierungsnehmers ziehen kann.

Diese Umstände zeigen deutlich, dass Eigenkapital einen ganz erheblichen Einfluss auf die Höhe des Zinssatzes in der Finanzierung haben. So kann durchaus formuliert werden, dass die günstigsten Finanzierungen immer auch nur mit einer dementsprechenden Quote an Eigenkapital möglich sind.

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