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Gute Geldanlage in unsicheren Zeiten
Aktien und Aktienfonds gelten für Anleger mit einem langfristigen Anlagehorizont als gute Möglichkeit, hohe Renditen zu erzielen. Wenn die Börsen jedoch, wie von Januar bis März 2008 zu beobachten, aufgrund von wirtschaftlichen Problemen in Amerika und der Bankenkrise geschüttelt werden, überlegt jeder Anleger aufs Neue, ob diese Produkte für ihn noch das Richtige sind, denn viele Aktien- und Aktienfondsbesitzer haben in dieser Zeit hohe Verluste verbuchen müssen.



Wem das Risiko, Verluste zu erzielen, zu hoch ist, sollte in alternative Anlagen investieren. Mit ihnen sind zwar häufig nicht so hohe Renditen möglich, wie sie mit Aktien zu erzielen wären (zumindest in einem positiven Marktumfeld wie in der Zeit von 2005-2007), trotz dessen ist ihre Rendite stetig. Kursschwankungen müssen ebenfalls meist nicht befürchtet werden.

Sehr konservative Anleger können in unsicheren Zeiten zum Beispiel auf Festgelder oder Sparbriefe der Banken zurückgreifen. Sie bieten eine feste Laufzeit, je nach Wunsch zwischen einem Monat und fünf Jahren, sowie eine garantierte Verzinsung. So können Anleger bereits bei Vertragsabschluss mit dem Ertrag rechnen. Die Höhe der Verzinsung ist bei diesen Anlagen vor allen abhängig vom Anlagebetrag sowie der Anlagedauer, aber natürlich auch vom Leitzins der EZB. Wurde der Vertrag jedoch einmal geschlossen, kann sich der Zins auch bei einer Leitzinsänderung nicht mehr verringern.

Eine weitere Geldanlage in unsicheren Zeiten sind festverzinsliche Wertpapiere. Auch sie bieten eine sichere Verzinsung, allerdings sind sie, anders als Festgelder und Sparbriefe, während der Laufzeit verfügbar. Hierbei wird jedoch ein Kurs gebildet, der in erster Linie vom herrschenden Zinsniveau abhängig ist, wodurch Kursschwankungen möglich sind. Diese sind im Vergleich zu Aktien jedoch sehr gering. Zu den festverzinslichen Wertpapieren gehören neben Bundesschatzbriefen und Bundesfinanzierungsschätzen auch verschiedene Anleihen oder Pfandbriefe. Zu beachten ist hierbei lediglich, dass der Emittent als zahlungskräftig eingeschätzt wird, um Verluste zu vermeiden.

In unsicheren Börsenzeiten haben sich seit Jahrhunderten immer wieder auch Immobilien als Anlageform bewiesen. Wer selbst kein Haus kaufen kann oder will, kann heute auch in offene Immobilienfonds investieren. Sie erzielen ihren Gewinn unabhängig vom Aktienmarkt durch die Anlage in Bürogebäude oder Lagerhallen. Der Ertrag wird hierbei aus den Mieteinnahmen bzw. dem Verkauf der Objekte erzielt. Dieser Verkauf ist nach heutiger Rechtssprechung nach einer Frist von zehn Jahren steuerfrei. Hieran wird auch die Abgeltungssteuer ab 2009 nichts ändern. Je nach Fondsgesellschaft erzielen offene Immobilienfonds eine Rendite zwischen 4-6% pro Jahr, und zwar sehr stetig und ohne große Schwankungen. Sie eignen sich zum Beispiel auch für die Anlage für Kinder, denn viele von den offenen Immobilienfonds sind mündelsicher.

Anleger, die zwar am Aktienmarkt teilhaben wollen, die jedoch das Risiko scheuen, können alternativ auch in Garantiefonds oder Garantiezertifikate investieren. Diese legen das Geld in einen Korb aus verschiedenen Aktien an, ähnlich einem Aktienfonds, weisen jedoch immer eine feste Laufzeit auf. Am Ende der Laufzeit kann der Anleger sicher sein, zumindest sein eingesetztes Kapital wieder zurückzuerhalten, bei positivem Börsenverlauf sind sogar hohe Gewinne möglich.

Fazit: In unsicheren Börsenzeiten gibt es verschiedene alternative Geldanlagen. Zwar müssen Anleger aufgrund des geringeren Risikos häufig auch auf eine hohe Rendite verzichten, vor allem konservativen Anlegern ist es dies aber wert.

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