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Gute Renditen beim Daytrading erwirtschaften
Schaut man sich den Wertpapierhandel heute im Vergleich zu vor rund zehn Jahren an, so wird man einige deutliche Veränderungen bemerken. Diese Veränderungen betreffen vor allem die Privatkunden, die heute deutlich schneller, effizienter und komfortabler als früher handeln können. Das Daytrading ist ein wesentlicher Begriff, der diese Veränderungen ausdrückt und beinhaltet. Um die Inhalte und Bedeutung des Daytradings richtig einordnen zu können, sollte man zunächst wissen, wie sich der Handel mit Wertpapieren für Privatkunden noch vor gut zehn bis zwölf Jahren in Deutschland dargestellt hat.



Bis zum Ende der 90er Jahre war es häufig so, dass die Bankkunden eine Wertpapierorder persönlich erteilen mussten, sich also in die Geschäftsstelle begeben mussten. Höchstens eine Auftragserteilung per Telefon oder Telefax konnte bei manchen Kunden diesen persönlichen Gang in die Bankfiliale ersetzen, der natürlich recht zeitaufwendig war. In der Folge wurden die Wertpapiere dann innerhalb von einem bis zu zwei Tagen in das Depot eingebucht, sodass der Depotinhaber also frühestens am Tag nach dem Kauf der Aktien oder Renten über die Papiere verfügen konnte. Heute hat sich nicht nur dieser Zeitraum von 1-2 Tagen verkürzt, sondern die Kunden können Wertpapierorders auch über andere Wege als der persönlichen Auftragserteilung in Auftrag geben. Einer dieser „neuen“ Wege ist vor allem das Internet, denn über einen Online-Zugang können die Kunden Wertpapieraufträge heute bei vielen Banken und vor allem natürlich bei den Online-Brokern über das Internet erteilen. Damit hängt sicherlich auch zusammen, dass es nun keine 1-2 Tage mehr dauert, bis die Wertpapiere ins Depot eingebucht und somit verfügbar sind. Meistens ist das heute schon nach einigen Minuten geschehen, sodass dadurch erst das Daytrading möglich wird.

Das Daytrading beinhaltet nämlich konkret, dass der Depotinhaber im Depot befindliche Wertpapiere noch am gleichen Tag wieder verkaufen kann, an dem er die Aktien oder Renten gekauft hat, weil die Einbuchung ins Depot quasi sofort nach Ausführung der Order erfolgt. Dieser Tageshandel, wie man Daytrading auch übersetzen kann, ist für den Anleger und Depotinhaber natürlich ein großer Fortschritt und Vorteil im Vergleich zum angesprochenen Handel aus „früheren Tagen“. Hat man zum Beispiel früh morgens Aktien der Deutschen Bank zu einem Kurs von 80 Euro erworben, dann wurden diese Aktien früher im besten Fall am nächsten Tag ins Depot eingebucht. Wäre der Kurs dann am Kauftag beispielsweise auf 90 Euro gestiegen, hätte der Anleger diesem Kursanstieg nur „zuschauen“ können, denn ein Verkauf wäre erst frühestens am nächsten Tag möglich gewesen. Heute ist es im Zuge des Daytradings hingegen möglich, die Aktien schon Minuten nach dem erfolgten Kauf wieder zu verkaufen, und somit auch etwaige Kursgewinne sofort zu realisieren.

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