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Häufig angebotene Produkte für eine mittelfristige Geldanlage
Unter einer mittelfristigen Geldanlage versteht man Produkte, deren Laufzeiten zwischen drei und fünf Jahren betragen. Da dieser Zeitraum relativ kurzfristig ist, sollten Anleger vor allem Wert auf Sicherheit legen und nur geringe Risiken eingehen. Eine Anlage in Aktien oder Aktienfonds wäre im mittelfristigen Bereich daher nicht zu empfehlen.



Menschen, die in dieser Zeit erst Geld aufbauen wollen, beispielsweise um mit dem angesparten Guthaben später eine lange Urlaubsreise zu unternehmen, sollten auf einen klassischen Sparplan der Bank zurückgreifen. Diese Sparpläne bieten oft Guthabenzinsen um vier Prozent, gleichzeitig weisen sie keinerlei Kursschwankungen auf. Oftmals wird auch noch ein Bonus gezahlt, der je nach Laufzeit variiert. Die Kündigungsfristen solcher Sparpläne liegen zwischen 2-24 Monaten. Wer also verfügbar bleiben möchte, sollte vor einem Abschluss unbedingt die Vertragsbedingungen studieren.

Anleger, die bereits Geld gespart haben und dieses mittelfristig gewinnbringend anlegen wollen, können auf Sparbriefe der Banken und Sparkassen zurückgreifen. Diese Sparbriefe sind mit einem festen Zins sowie einer festen Laufzeit ausgestattet. Während der Laufzeit sind Verfügungen allerdings ausgeschlossen. Der Zins, der für Sparbriefe gezahlt wird, ist vor allem von der Zinspolitik der Europäischen Zentralbank, dem Anlagebetrag sowie der vereinbarten Laufzeit abhängig. Generell gilt: je länger die Laufzeit, desto höher sind auch die Zinsen.

Gleiches gilt für Bundeswertpapiere. Auch sie sind für den mittelfristigen Anlagehorizont interessant, denn sie weisen ebenfalls keine Kursschwankungen auf und bieten eine sichere Verzinsung, mit der der Anleger bereits bei Vertragsabschluss rechnen kann. Bundesschatzbriefe beispielsweise sind von einer Staffelverzinsung gekennzeichnet, die im Laufe der Zeit immer höher wird. Der Vorteil im Vergleich zu Sparbriefen ist die Möglichkeit, nach Ablauf des ersten Jahres monatlich bis zu 5.000 Euro verfügen zu können. Die Verwahrung der Papiere erfolgt kostenpflichtig in einem Wertpapierdepot der Bank, sie kann aber auch bei der Deutschen Finanzagentur kostenlos durchgeführt werden.

Eine weitere Anlagemöglichkeit für den Zeitraum von 3-5 Jahren sind festverzinsliche Wertpapiere. Ähnlich wie Sparbriefe sind auch sie mit einem festen Zins sowie einer festen Laufzeit ausgestattet, sie sind während der Laufzeit jedoch verfügbar, denn viele von diesen Papieren werden an der Börse gehandelt. Um verfügen zu können, muss man nur einen Verkaufsauftrag an die Bank geben, schon erhält man sein Geld auf das benannte Konto. Doch Vorsicht: Durch Kursschwankungen kann es geschehen, dass der Wert des Papiers während der Anlagedauer sinkt und somit beim Verkauf Verluste erzielt werden. Zum Ende der Laufzeit ist jedoch die Rückzahlung zu 100% garantiert, Verluste sind dann ausgeschlossen.

Um ihren Kunden attraktive Anlageprodukte zu bieten, entwickeln die Banken zudem immer neuere Kreationen. Neu sind in diesem Bereich Zertifikate, die ebenfalls mit einem festen Zins ausgestattet sind. Dieser Zins wird jedoch nur gezahlt, wenn der Basiswert, beispielsweise ein Aktienindex, eine gewisse Kursschwelle nicht über- oder unterschreitet. Ist dies der Fall, muss der Anleger mit Verlusten rechnen. Die Laufzeit dieser Papiere beträgt in der Regel vier bis fünf Jahre, ein Restrisiko kann jedoch nicht ausgeschlossen werden.

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