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Handy Finanzierung durch Abschluss eines Handyvertrag
Der Erwerb eines Mobiltelefons wird im Vergleich zum Preisgefüge wenige Jahre zuvor immer teurer. Die Ursache hierfür lässt sich primär in den stark angestiegenen Produktions- und Fertigungskosten finden. Denn: Mobiltelefone dienen mittlerweile weit mehr als nur der Vermittlung von Gesprächen und dem Versenden bzw. Empfangen von Kurzmitteilungen. Im Zuge des zunehmenden Einbaus multimedialer Komponenten, die beispielsweise in Digitalkameras, MP3-Player, Navigationssysteme und Ähnlichem bestehen, verschlingt die Entwicklung und Herstellung eines technisch anspruchsvolleren Mobiltelefons viel Geld, welches die Anbieter durch das Erhöhen der Verkaufspreise wieder ausgleichen wollen.



Nur die Wenigsten sind heutzutage also in der Lage, sich ein anspruchsvolles Mobiltelefon zu kaufen und dieses mit einer einzigen Zahlung zu finanzieren. Dies ist jedoch auch nur im seltensten Fall von Nöten. Denn: Es gibt eine clevere Finanzierungsmethode, durch die weder Geld an anderer Stelle aufgenommen werden, noch auf das Wunschhandy verzichtet werden muss.

Diese Finanzierungsmöglichkeit besteht in dem Abschluss eines gewöhnlichen Handyvertrages. Durch diesen wird nämlich nachwievor eine Vielzahl von Mobiltelefonen teils massiv subventioniert. Der Gedanke dahinter ist denkbar einfach: Ein Mobilfunkvertrag ist immer mit einer bestimmten Mindestlaufzeit verbunden. Meist beträgt diese 24, in seltenen Ausnahmefällen auch nur 12 Monate. Innerhalb dieses Zeitraums verpflichtet sich der Kunde zu regelmäßigen Zahlungen in Form von Grundgebühren oder, aktuell beliebter, da hier eine Gegenleistung in Form von Freiminuten oder ähnlichen Inklusivleistungen geboten wird, sogenannten Paketpreisen. Wird also ein Mobilfunkvertrag mit einem der unzähligen Anbieter geschlossen, kann dieser davon ausgehen, dass er über die Vertragslaufzeit verteilt einen bestimmten Betrag in Form der aufsummierten Monatsbeträge vom Kunden erhält. Dazu kann noch mit weiteren Einnahmen gerechnet werden, die durch die über die jeweiligen Inklusivleistungen hinausgehende Nutzung entstehen, beispielsweise dem Versenden von mehr SMS, als im Pakettarif vorgesehen sind. Diese Tarifkonstellation, welche für den Anbieter generell nur Vorteile bringt, muss für den Kunden bzw. den Interessierten natürlich umso schmackhafter gemacht werden, da dieser sich seinerseits zu regelmäßigen Zahlungen verpflichtet. Als Kaufargument werden deshalb primär Handys eingesetzt. Diese können durch die sicheren Erträge des Mobilfunkanbieters teils massiv vergünstigt werden; je nach gewähltem Tarif kostet ein Gerät, für welches als Einzelprodukt mehrere Hundert Euro fällig geworden wären, nun nur noch wenige Euro.

Grundsätzlich stellt der Kauf eines Mobiltelefons bei gleichzeitigem Abschluss eines Vertrages also eine Möglichkeit der Ratenzahlung dar: Anstatt einen hohen einmaligen Betrag zu entrichten, werden vielmehr kleine Teilbeträge in Form des monatlichen Rechnungsbetrags gezahlt. Wird der Tarif geschickt gewählt kann diese Finanzierungsform sogar noch zusätzliche Ersparnisse erbringen. Denn: Teilweise werden die Telefone so stark subventioniert, dass die Summe der Monatszahlungen niedriger ist als die Differenz zwischen dem normalen und dem vergünstigten Preis. Zudem sollte regelmäßig darauf geachtet werden, ob das Tarifgefüge eines Anbieters weiter ausgenutzt werden kann. Nicht selten ist der Kunde nämlich lediglich in den ersten drei Monaten an seinen Tarif gebunden; danach kann er beliebig in einen Tarif mit wesentlich geringeren Fixkosten wechseln. Das Handy wurde zuvor aber unter Maßgabe des teuren Tarifs, welcher beim Abschluss gewählt wurde, vergünstigt. Durch einen solchen Trick lassen sich meist zusätzliche Beträge einsparen.

Durch den Abschluss eines Mobilfunkvertrages können teure Handys also ideal finanziert werden. Dabei kann unter Ausnutzung der Tarifsysteme nicht selten sogar noch ein Bonus erzielt werden, sodass der Gesamtbetrag der Einzelzahlungen im Endeffekt niedriger als der eigentliche Handypreis ist.

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