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Handy ohne Schufa oder Prepaid Handy?
Generell gibt es für Handynutzer zahlreiche Anbieter für Postpaid (Vertragshandy) und Prepaid-Handys bzw. Prepaid-Handykarten. Es kann allerdings Gründe geben, durch welche diese große Auswahl deutlich eingeschränkt wird. So kann zum Beispiel bereits ein einfacher Schufa-Eintrag verhindern, dass man einen konventionellen Handyvertrag abschließen kann. Wie kommt man zu so einem problematischen Schufa-Eintrag? Dies kann ganz einfach und unbemerkt passieren. Wer gelegentlich beim Versandhandel bestellt und dabei schon einmal eine Rechnung reklamieren musste oder angemahnt wurde, kann schon einen solchen Schufa-Eintrag haben. Jede Kontoeröffnung, Darlehen, Kredite, Auto-Finanzierung usw. kann zu einem Schufa-Eintrag führen.



Viele Händler, Handwerker und Dienstleister melden Zahlungsunregelmäßigkeiten an die Schufa weiter, was ebenfalls zu so einem Eintrag führen kann. Meist bekommt man dies als Konsument gar nicht mit und ist deshalb entsprechend überrascht, wenn es beim Handykauf plötzlich heißt: „Es tut uns leid, aber aufgrund Ihrer Schufa-Auskunft können wir Ihnen keinen Vertrag anbieten...“ Nach dem Schock kommt die Ernüchterung, denn was soll jetzt passieren? Nicht mehr telefonieren und nicht mehr erreichbar sein? Was sagt man den Bekannten, dem Chef...? Nun, es gibt durchaus Alternativen zu einem konventionellen Handyvertrag. Einige Händler bieten, vorwiegend im Internet, Handyverträge ohne Schufa an. Doch Vorsicht! Dieser Rettungsweg birgt bei einigen Anbietern satte Nachteile:

  • Oft wird eine hohe Kaution verlangt, die als Sicherheit dient, sollte eine Rechnung nicht bezahlt werden.

  • Einige Anbieter lassen sich ein erhöhtes Ausfallrisiko durch hohe Grundgebühren und/oder hohe Minutenpreise teuer bezahlen.

  • Auch mit solchen „ohne Schufa“ Verträgen ist man in der Regel 24 Monate gebunden. Kann man diese nicht erfüllen, sitzt man in der Falle.

  • Es wird ja nur zugesagt, dass beim Kauf und Vertragsabschluss keine Abfrage gemacht wird. Es ist aber nicht sicher, dass die Anbieter nicht ihrerseits den Abschluss des Vertrages an die Schufa melden, was zu einer weiteren Verschlechterung der Schufa-Auskunft führen kann.


  • Die meist bessere Lösung kann eine Prepaid-Handykarte sein
    Die Zeiten, in denen man ständig zur Post oder zur Tankstelle laufen musste um das Handy aufzuladen, sind lange vorbei. Bei den meisten Anbietern gibt es längst die Möglichkeit der automatischen Aufladung über das Konto. Sinkt das Guthaben unter einen festgelegten Betrag ab, wird die Handykarte automatisch aufgeladen und der Betrag vom Konto abgebucht. Oder man führt die Buchung im Internet selbst durch. Auch dies ist bei den meisten Anbietern komfortabel möglich. Auch hier wird der aufgebuchte Betrag vom Konto abgebucht. Die automatische Aufladung ist damit in der Praxis genauso komfortabel wie ein Vertragshandy. Die Kostenkontrolle ist mit dem Prepaid-Verfahren allerdings erheblich leichter, denn bei jeder Aufbuchung wird man per SMS und/oder Email informiert.

    Man hat die Kosten also immer im Griff. Prepaid zu telefonieren ist dabei nicht teurer als mit einem Vertragshandy zu telefonieren. Minutenpreise ab 1Cent (im gleichen Netz) oder ab 9,9Cent (in alle anderen Netze) sind oftmals sogar günstiger als in vielen Verträgen. Auch bei den SMS-Kosten hat sich einiges getan. Diese kosten je nach Anbieter ebenfalls ab 9,9Cent und sind damit nur halb so teuer wie in vielen Vertragstarifen. Für Viel-Telefonierer oder Viel-SMS-Versender bieten einige Prepaid-Anbieter sogar Flatrate-Tarife an. Keine Schufa - keine Vertragslaufzeit - hohe Flexibilität - günstige Preise - einfaches und komfortables Handling, dadurch zeichnen sich Prepaid-Handytarife aus und stehlen damit den „ohne-Schufa-Verträgen“ deutlich die Show. Und dies sicherlich zu Recht.

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