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Höhe der Einlagensicherung bei Geldanlagen im Ausland
Die meisten Anleger entscheiden sich - trotz immer weiter fortschreitender Globalisierung - nach wie vor für eine Anlage im Inland. Meistens ist es die Hausbank oder die Direktbank, bei der das Geld angelegt wird. Besonders solche Anleger, die ihr Geld sehr sicher und vor Verlusten durch Insolvenzen geschützt anlegen möchten, entscheiden sich gerne für eine inländische Bank. Der Grund besteht zunächst einmal darin, dass bestimmte Bankprodukte bzw. auf dem entsprechenden Konto befindlichen Guthaben durch die gesetzliche Einlagensicherung geschützt sind.



Zu diesen Produkten gehören das Spar-, Tagesgeld- und das Festgeldkonto. Der Schutz erstreckt sich auf maximal 100.000 Euro je Kunde, was die gesetzliche Einlagensicherung angeht. Die Anlage im Inland ist zudem aber auch deshalb sehr beliebt, weil die meisten Banken auch noch eine private Einlagensicherung haben, die über die gesetzliche Sicherung der Einlagen hinausgeht. So ist bei manchen Banken zum Beispiel ein Guthaben je Kunde abgesichert, welches 30 Prozent des haftenden Eigenkapitals des Kreditinstitutes entspricht. Im Einzelfall können das acht- oder neunstellige Beträge sein. Eine solch hohe Einlagensicherung ist aber natürlich nur für solche Kunden wichtig, die selbst sehr hohe Kapitalsummen anlegen möchten. Während die Anleger hierzulande also sehr gut im Zuge der Einlagensicherung geschützt sind, sieht es im Ausland nicht immer so gut aus. Daher sollte sich jeder Anleger, der sein Kapital sicher und vor Verlusten geschützt im Ausland anlegen möchte, zunächst auch über die Höhe der Einlagensicherung informieren.

In dem Zusammenhang ist es wichtig, zwischen EU-Ländern und Nicht-EU-Staaten zu unterscheiden. Denn die gesetzliche Einlagensicherung gilt nur für die EU- bzw. Euro-Staaten. Wer also sein Kapital zum Beispiel bei einer niederländischen Bank anlegt, der kann genauso auf die gesetzliche Einlagensicherung von 100.000 Euro vertrauen, wie es bei einer inländischen (deutschen) Bank der Fall ist. Allerdings gibt es auch in den restlichen Euroländern nicht sehr viele Banken, die neben der gesetzlichen Einlagensicherung noch zusätzliche eine private Einlagensicherung betreiben, wie es eben bei vielen deutschen Banken heute üblich ist. Daher sollten sich vor allem Anleger, die mehr als 100.000 Euro investieren möchten, genau über den vorhandenen Schutz informieren. Das gilt ganz besonders für Banken, die in Ländern ansässig sind, die außerhalb der EU bzw. der Eurozone liegen. In diesen Ländern kann es nämlich durchaus sein, dass es überhaupt keine Sicherung der Einlagen gibt.

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