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Hohe Renditeunterschiede beim Riester-Sparplan
Verbraucher, die sich für einen Riestersparplan entscheiden, sollten bevor sie diesen abschließen, verschiedene Produkte miteinander vergleichen, denn nur über einen Vergleich wird sichtbar, wie das Geld, das immerhin über viele Jahre angelegt werden soll, am besten wächst, also welche Art Sparplan die beste Rendite bringt.



Um hier nicht sprichwörtlich Äpfel und Birnen miteinander zu vergleichen, sollte die Rendite des Produktes immer ohne die staatliche Förderung angegeben sein. Die mit der staatlichen Förderung beim Riester Sparen verbundenen Zulagen sind immer extra zu betrachten, denn sie fallen bei gleichem Produkt völlig anders aus, wenn ein Sparer verheiratet ist und drei Kinder hat, bekommt er viel höhere Zulagen als ein Single oder ein Verheirateter mit nur einem Kind. Das kann auch an einem Beispiel verdeutlicht werden. Spart eine Person X in einem Riester-Sparplan über einen Zeitraum von 30 Jahren den Höchstbetrag, dann kann das am Ende der Laufzeit ungefähr ein Betrag von 148.000 Euro sein. Werden die Zulagen aus der Riesterförderung eingerechnet erhöht sich dieser Betrag um acht Prozent und wenn diese Person X dann eben verheiratet ist und drei Kinder hat, dann wird der Unterschied noch viel deutlicher. Deshalb ist es schon im Vorfeld wichtig, sich nach der Rendite des Produktes ohne Förderung zu erkundigen, besondere Verwirrung entsteht dann, wenn eine Fondgesellschaft die Rendite mit und die andere ohne Förderung ausweist. Ob der Riester-Sparplan eine attraktive Rendite verspricht, ist also nur genau zu erkennen, wenn die Zulagen nicht einbezogen werden. Natürlich ist es letzten Endes interessant zu wissen, was insgesamt bei dem Sparplan an Rendite entsteht, aber dennoch werden Produkte nur ohne diese Angaben miteinander vergleichbar. Die Rendite, die mit den Riesterfonds erzielt werden kann, ist natürlich auch noch vom Alter des Sparers abhängig. Je jünger der Sparer ist, desto höher ist für gewöhnlich die Aktienquote des Fonds und dementsprechend höher ist dann auch die Rendite.

Dabei ist der Fondssparplan nur eine Möglichkeit zu Riestern, natürlich kann der Sparer auch einen Banksparplan oder eine Rentenversicherung abschließen und neu hinzugekommen ist vor Kurzem das Wohnriestern. Für jüngere Leute empfehlen die Experten immer den Riester Fondssparplan, für Leute mittleren Alters tendenziell zwar auch noch, doch wird auch hier schon der Banksparplan interessant. Personen, die hingegen nur noch wenig Zeit bis zur Rente haben sind mit einem Banksparplan am besten beraten, weil bei der Rentenversicherung die hohen Abschlussgebühren natürlich auch wieder die Rendite verkleinern.

Doch egal, für welche Variante sich der Sparer auch entschließt, wer hier ein Produkt möchte, dass maximale Rendite verspricht, der muss sich mit dieser Thematik tiefer und länger auseinandersetzen. Hier sind selbst die Berater in den Banken oder bei den Versicherungen oft überfordert oder wollen Produkte verkaufen, die gute Provisionen bringen, die Rendite für den Anleger ist dann oft zweitrangig.

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