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Hohe Zinsbelastung beim Einsatz von Revolving-Kreditkarten
Wer sich als Bankkunde heute für eine Kreditkarte interessiert, der findet eine sehr große Auswahl vor. Diese Auswahl beinhaltet zudem auch viele unterschiedliche Kreditkartenvarianten, sodass sich der Kunde zunächst einmal informieren sollte, welche Kreditkarte für ihn infrage kommt. So möchten manche Kunden zum Beispiel unbedingt eine Premium-Kreditkarte haben, weil diese zusätzliche Leistungen beinhaltet, die eine Standard-Kreditkarte nicht aufweisen kann. Darüber hinaus unterscheiden sich die Kreditkarten mitunter auch im Hinblick auf die Abrechnung und das nutzbare Kreditlimit.



Die meisten Kunden können im Zusammenhang mit ihrer Kreditkarte ein Kreditlimit nutzen. Lediglich bei den Prepaid-Kreditkarten ist das nicht der Fall, denn hier muss stets Guthaben vorhanden sein, damit die Verfügung durchgeführt werden kann. Eine besondere Art von Kreditkarte ist auch die Revolving-Kreditkarte. Die Besonderheit besteht bei dieser Kreditkarte vor allen Dingen im Hinblick auf die Abrechnung bzw. auf das Kreditlimit. Bei der Revolving-Kreditkarte erhält der Kunde zunächst ein bestimmtes Kreditkartenlimit eingeräumt, wie es bei vielen anderen Kreditkarten auch der Fall ist. Die Abrechnung findet monatlich statt und dem Kunden wird der jeweils fällige Betrag auf seinem Girokonto belastet. Der Name Revolving rührt daher, weil der Karteninhaber das Kreditlimit immer wieder aufs Neue nutzen kann, und zwar nach der monatlichen Belastung. Falls der Kunde also zum Beispiel über ein Kreditkartenlimit von 3.000 Euro verfügt und im Laufe des Monats insgesamt Verfügungen über 1.000 Euro vornimmt, wird dieser Betrag zunächst dem Girokonto belastet.

Nachdem dies geschehen ist, kann der Kunde wieder über das volle Kreditlimit von 3.000 Euro verfügen. Zwar ist diese hohe Flexibilität ein Vorteil für den Karteninhaber, aber auf der anderen Seite ist die Zinsbelastung nicht gerade gering, falls das Kreditlimit in Anspruch genommen wird. Je nach Emittent ist es nämlich nicht ungewöhnlich, dass die zu zahlenden Sollzinsen sich etwa auf dem gleichen Niveau wie die Dispozinsen befinden. Der Karteninhaber zahlt also mitunter einen Zinssatz von zwölf Prozent, falls er den zur Verfügung gestellten Revolving-Kredit nutzt. Ganz besonders „teuer“ wird es, wenn mit der monatlichen Abrechnung nicht der gesamte Sollsaldo ausgeglichen wird, sondern falls nur eine Teilrückzahlung stattfindet. Denn in diesem Fall befindet sich das Kreditkartenkonto des Kunden quasi kontinuierlich im Soll, sodass ebenso dauerhaft auch Sollzinsen anfallen.

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