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Im Ausland wird die Schufa nicht genutzt
Die Schufa (Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung) ist ein umstrittenes Wirtschaftsunternehmen. Vordergründiger Unternehmenszwek ist der Schuzt ihrer Vertragspartner vor Kreditausfällen. Sie überprüft durch die Erhebung personenrelevanter Daten die Kreditwürdigkeit von Einzelpersonen und Unternehmen. Ihre Partner sind beispielsweise Banken, andere Kreditgeber und Versandhäuser.



Nach eigenen Angaben schützt die Schufa die Endverbraucher vor Überschuldung. Gerade das scheint zweifelhaft ebenso wie die Art und Weise der Erhebung und Interpretation der gesammelten Daten. Erfasst ist sind etwa drei Viertel aller Deutschen.

Als privatwirtschaftlich organisierte Kreditvermittlung erwirtschaftete die Schufa in 2005 einen Reingewinn von etwa 2,9 Millionen Euro.

Die Schufa und der Bürger

Lang ist die Liste der Enttäuschungen von Bürgern über die Auskünfte der Schufa. Das geht vom nicht zugeteilten Kredit bis zur Nichtannahme von Verträgen mit Telefongesellschaften. Dabei sind die Daten nicht immer aktuell, gelegentlich auch grundsätzlich falsch. Damit greift die Schufa weit in das persönliche Entscheidungsrecht der Bürger ein zumal auch negative Schufa-Daten lange gehalten und oft nur auf Antrag gelöscht werden. So bietet die Schufa den Wirtschaftsunternehmen ein Maß an Sicherheit was sie gleichzeitig dem Bürger beschneidet. Die Kritik an dieser Entmündigung durch die Schufa kommt von Verbraucherorganisationen, Datenschützern oder auch Anwälten. Durch die Schufa werden die Menschen zunehmend kontrollierter wobei die Schufa selbst recht unkontrolliert agiert.

Die Schufa im Ausland

Der Blick ins Ausland lohnt. Nicht nur als Tourist, auch in Sachen Kontoführung und Kreditkarte auf Guthabenbasis ist man in den Nachbarländern oft besser bedient als in der deutschen Heimat. Denn im Ausland gibt es keine Schufa und so sind die Chancen zur Eröffnung eines Kontos bei den europäischen Nachbarn gar nicht so gering. Und das betrifft auch Kreditkarten auf Guthabenbasis. Besonders für Menschen, denen in Deutschland aufgrund negativer Schufa-Auskünfte eine Einrichtung eines Girokontos in Deutschland oft verwehrt wird ist der Schritt ins Ausland eine gute Möglichkeit, ohne aussiedeln zu müssen. Dazu bieten sich besonders die deutschsprachigen Nachbarländer und grenznahe Regionen von Frankreich, Dänemark und den Niederlanden an. Selbst in Übersee lassen sich Konten führen. Auch wenn Konten im Ausland nach Steuerflucht und Geldwäsche aussehen, solche Vorwürfe müssen erst bewiesen sein und wer in Deutschland selbst kein Konto führt, muss sich hierüber weniger Gedanken machen.

Das Fazit

Wer in Deutschland aufgrund irgendwelcher mehr oder weniger zutreffender Schufa-Auskünfte keine Möglichkeit hat, ein deutsches Konto zu führen, kann mit diesem Anliegen ruhig ins europäische Ausland gehen. Dort gibt es keine Schufa und die Eröffnung von Konten und die Vergabe von Kreditkarten auf Guthabenbasis ist verhältnismäßig unkompliziert. Selbst Bestellungen über den Versandhandel der Nachbarländer sind in vielen Fällen möglich. Die von der Schufa geführten Scoringlisten nach denen die Kreditwürdigkeit von Kunden beurteilt wird, sind im Ausland meist uninteressant. Und wer nicht gerade auf den internationalen Fahndungslisten steht hat gute Aussichten auch ohne den Wechsel des gewöhnlichen Aufenthaltsortes ein vernünftiges Finanzleben zu führen.

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