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Im Falle eines sinkenden Aktien Kurs am besten mit Stop-Loss verkaufen
Grundsätzlich möchte natürlich jeder Anleger mit seiner getätigten Geldanlage einen möglichst hohen Gewinn erzielen. Gewinne bzw. Renditen erhält der Kunde im Bereich der Finanzanlagen in Form von Zinsen, Dividenden, oder Kursgewinnen.
Besonders im Bereich der Aktienanlage spielen Kursgewinne natürlich als Renditeaspekt eine sehr große Rolle. Dennoch kann man als Anleger natürlich nicht immer den richtigen Zeitpunkt "erwischen", um eine Aktie günstig zu erwerben, und später mit einem Kursgewinn wieder teurer zu verkaufen.



Man muss sich als Anleger also im Klaren darüber sein, dass man mit der Anlage in Aktien auch Verluste machen kann. In der Regel hat man bei einer langfristig geplanten Anlage in Aktien, zum Beispiel als Altersvorsorge, selten "Probleme" mit Kursverlusten. Bei einer kurzfristigeren Aktienanlage kann dieses natürlich viel eher der Fall sein, da die Kurse der verschiedenen Aktienwerte zum Teil erheblich schwanken. Somit kann es natürlich vorkommen, dass der Anleger mit Verlust verkaufen muss, da er den Erlös der Aktien dringend benötigt. Daher können hier natürlich Verluste entstehen, wenn der Kunde zu einem niedrigeren Kurs verkaufen muss, als zu dem er die Aktien erworben hat.

Ist man als Anleger allerdings nicht "gezwungen" die Aktien zu einem bestimmten Zeitpunkt zu veräußern, möchte aber dennoch Kursverluste vermeiden bzw. schon erzielte Kursgewinne sichern, so gibt es für solche Kunden die Möglichkeit eines so genannten "Stop-Loss" Auftrages, Beim Stop-Loss Auftrag handelt es sich um eine Order des Kunden, eine bestimmte Aktie zu verkaufen. Allerdings wird diese Order nicht sofort ausgeführt, sondern nur, falls der Aktienkurs ein bestimmtes Limit erreicht, welches in der Stop-Loss Order genannt werden muss. Unterschreitet der Aktienkurs nun dieses genannte Limit, wird die Verkaufsorder (falls ein Käufer am Markt vorhanden ist) ausgeführt.

Die Funktionsweise der Stop-Loss Order lässt sich auch gut an einem Beispiel verdeutlichen. Ein Kunde hat in der Vergangenheit Aktie X zu einem Kurs von 40 Euro gekauft. Der aktuelle Kurs der Aktie liegt nun bei 60 Euro, der Kunde hat als bisher einen sehr guten Gewinn erzielt. Um diesen bereits erzielten Gewinn nun abzusichern, könnte er die Stop-Loss Order in Auftrag geben. Er könnte hier zum Beispiel ein Limit von 55 Euro geben. Würde dieser Kurs nun unterschritten, würden die Wertpapiere durch das in Kraft treten der Stop-Loss Order verkauft werden. Der Kunde hat damit seinen Gewinn gesichert und verhindert, dass unter Umständen bei einem starken Kursrückgang gar kein Verkauf aufgrund fehlender Käufer am Markt stattgefunden hätte, und der Kurs somit evtl. noch unter den Kaufkurs des Kunden gerutscht wäre. Unterschreitet der Kurs die Grenze von 55 Euro in der nächsten Zeit nicht, wird die Order natürlich nicht ausgeführt, und muss normalerweise nach dem Monatsultimo wieder neu gestellt werden. Diese Tatsache ist auch der einzige Nachteil für den Kunden, denn die meisten Banken nehmen für die am Monatsende nicht ausgeführte Stop-Loss Order eine Gebühr.

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