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Immobilie mit der Bauherrengemeinschaft günstig finanzieren
Sehr viele Verbraucher möchten gerne Immobilienbesitzer werden und in ihren eigenen vier Wänden wohnen. Für nicht wenige Personen stellt der Bau eine Hauses jedoch eine zu große finanzielle Belastung dar oder man scheut sich einfach vor den hohen Kosten bzw. auch teilweise vor den Risiken, die mit dem Bau und der anschließenden Immobilienfinanzierung verbunden sein können. Eine Alternative zum „alleinigen“ Bauen kann zum Beispiel die Bauherrengemeinschaft sein.



Im Zuge einer solchen Bauherrengemeinschaft schließt man sich mit mehreren Personen, die ebenfalls ein Eigenheim bauen bzw. bauen lassen möchten zusammen, und geht das Bauprojekt dann im Zuge der Gemeinschaft gemeinsam an. Zwei wesentliche Vorteile der Bauherrengemeinschaft sehen viele Nutzer dieses Modells vor allem darin, dass das Bauen preiswerter als in alleiniger Regie ist, und zudem kann man sich seine Nachbarn im Prinzip selbst aussuchen. Diese „Nachbarschaft“ kann allerdings auch der größte „Haken“ an der Bauherrengemeinschaft sein, denn während der Bauphase müssen sehr viele Entscheidungen gemeinschaftlich getroffen werden. Insofern sollte man sehr darauf achten, mit wem man eine solche Bauherrengemeinschaft eingeht. Bevorzugt sollte es sich dabei um sehr gute Bekannte handeln, wenn es sogar gute Freunde und gar engere und etwa weitere Familienmitglieder sind, wäre das natürlich absolut ideal. Sicherlich muss man als Teilnehmer an der Gemeinschaft grundsätzlich auch ein „Typ“ für diese Form des Bauens sein, denn wie zuvor erwähnt, müssen nahezu alle Entscheidungen von der Gemeinschaft gemeinsam getroffen werden, man muss also durchaus ein höheres Maß an Kompromissbereitschaft mitbringen.

Am besten noch vor konkreter Bildung der Bauherrengemeinschaft sollte man sich über drei Aspekte einig sein: Wo soll gebaut werden? In welchem Zeitraum sollen die Objekte fertig gestellt sein? Wie hoch dürfen die Kosten maximal sein? Vom Rechtlichen her ist es ratsam, dass die Mitglieder der Gemeinschaft eine GbR-Gesellschaft (Gesellschaft bürgerlichen Rechts) gründen. Zudem sollte unbedingt eine Gemeinschaftsordnung verfasst werden, in der alle wichtigen Aspekte festgehalten werden und eine notarielle Beurkundung der Gemeinschaftsordnung ist ebenso empfehlenswert. Festgehalten werden können dort beispielsweise Dinge wie, wer welchen Anteil an den Baukosten übernimmt, wer in welchem Umfang später für Sanierungen und Reparaturen aufkommt oder auch was passiert, wenn ein Teilnehmer aus dem Projekt ausscheidet. Natürlich müssen auch für die Bauphase die rechtlichen Befugnisse abgeklärt werden. Wer darf beispielsweise den Architekten Anweisungen geben? Wer darf Handwerker beauftragen? Wenn all diese Aspekte abgeklärt sind, kann die Bauherrengemeinschaft durchaus ein sehr vorteilhaftes Modell mit Zukunft sein.

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