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Immobilien finanzieren mit einem Volltilgerdarlehen
Gerade im Bereich der Immobilienfinanzierung gibt es einige Darlehen, deren Inhalt vielen Kunden nicht bekannt ist. Die meisten Verbraucher kennen vor allen Dingen das Hypothekendarlehen, doch bereits hier muss zwischen verschiedenen Darlehensarten unterschieden werden. Die meisten Kunden nutzen heutzutage das Annuitätendarlehen, wenn ein Kredit zur Immobilienfinanzierung benötigt wird. Das Annuitätendarlehen beinhaltet vor allem, dass die Kreditrate in jedem Monat identisch ist, sich jedoch der Anteil der Tilgung nach und nach immer weiter vergrößert. Neben dem Annuitätendarlehen gibt es auch noch das Tilgungsdarlehen sowie das endfällige Darlehen.



Bei zuletzt genanntem Kredit findet während der Laufzeit eine Tilgungsaussetzung statt, denn der Kredit wird später mit einer vorhandenen Kapitalsumme getilgt, die zum Beispiel aus deiner Kapitallebensversicherung stammt. Neben diesen drei Varianten des Hypothekendarlehens können Kunden heute noch einige weitere Kreditarten mit in die Immobilienfinanzierung einbinden, wie zum Beispiel das Bauspardarlehen oder auch einen Förderkredit der KfW-Bank, auch als KfW-Darlehen bezeichnet. Darüber hinaus gibt es noch speziellere Kredite, die nicht ganz so häufig in Anspruch genommen werden, wie zum Beispiel das Fremdwährungsdarlehen. Darüber hinaus haben manche Verbraucher sicherlich auch schon einmal von einem Volltilgerdarlehen gehört. Bei einem Volltilgerdarlehen handelt es sich um eine spezielle Variante des Hypothekendarlehens, und zwar in der Regel um eine Variante des Annuitätendarlehens. Die besondere Eigenschaft des Kredites lässt sich nicht sofort aus der Bezeichnung ableiten, denn „voll tilgen“ muss der Kreditnehmer natürlich jeden Kredit.

Denn jedes Darlehen möchte der Kreditgeber selbstverständlich in vollem Umfang wieder zurückgezahlt bekommen. Die eigentliche Besonderheit besteht beim Volltilgerdarlehen vielmehr darin, dass sich Darlehenslaufzeit und Zinsfestschreibungsdauer nicht voneinander unterscheiden. Um diese Besonderheit verstehen zu können, sollte zunächst einmal deutlich werden, wie ein gewöhnliches Annuitätendarlehn „funktioniert“. Bei einem normalen Hypothekendarlehen ist es so, dass die gesamte Darlehenslaufzeit, also die Rückzahlungsdauer, zum Beispiel 32 Jahre beträgt. Die Dauer der Zinsfestschreibung wäre hingegen in den meisten Fällen deutlich kürzer und würde beispielsweise bei zehn Jahren liegen. Der Kreditnehmer müsste in diesem Fall also nach zehn Jahren eine Anschlussfinanzierung vornehmen. Bei dem Volltilgerdarlehen ist das nicht nötig, denn bei diesem speziellen Darlehen sind Laufzeit und Zinsfestschreibungsdauer identisch. Der Kreditnehmer würde also zum Beispiel einen Immobilienkredit mit einer Laufzeit von 26 Jahren abschließen und die Zinsfestschreibung würde ebenfalls 26 Jahre betragen. Das Darlehen würde also bis zum Ende der Festschreibungsdauer vollständig getilgt.

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