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In welcher Höhe ist Einkommen für Kredit notwendig?
Die Grundlage für jeden Kredit ist im Grunde ein vorhandenes Einkommen, durch das der Kreditnehmer den Kredit auch ordnungsgemäß zurück zahlen kann. Aus diesem Grunde vergeben die Banken bis auf wenige Ausnahmen auch nur Darlehen an Kunden, welche über regelmäßige Einnahmen verfügen. Dabei spielt weniger die Herkunft der Einnahmen eine Rolle, sondern vielmehr die Tatsache, dass das Einkommen fest und regelmäßig ist, was auf Verlangen der Bank natürlich vom Kunden auch nachzuweisen ist. Die Frage, in welcher Höhe Einkommen vorhanden sein muss um einen Kredit zu erhalten, lässt sich pauschal nicht beantworten, dass dieses von mehren Faktoren abhängt.



Grundsätzlich hängt die Entscheidung der Bank, ob eine Kreditvergabe möglich ist oder nicht, nicht nur an der Höhe des Einkommens des Kreditgebers, sondern natürlich müssen auch die regelmäßigen Ausgaben berücksichtigt werden. Ein monatliches Einkommen von 5.000 Euro berechtigt nicht zu einer Kreditaufnahme, wenn dem beispielsweise feste Ausgaben von 5.500 Euro im Monat gegenüber stehen. Man muss also immer das Einkommen und die Ausgaben zusammen betrachten. Aus diesem Grunde erstellen die meisten Banken vor einer Kreditvergabe mit dem Kunden zusammen auch eine Einnahmen- und Ausgabenrechnung. In dieser werden alle festen Einnahmen den regelmäßigen Ausgaben gegenüber gestellt. Ist der Saldo positiv, sind also die Einnahmen höher als die Ausgaben, ist dieses schon ein Pluspunkt bei der Kreditentscheidung. Prinzipiell ist es ohnehin so, dass eine Kreditvergabe nicht erfolgen kann und sollte, wenn die Ausgaben regelmäßig höher als die Einnahmen sind, denn durch die Kreditrate würde sich diese Situation immer mehr verschlechtern.

Es bleibt also zunächst einmal festzuhalten, dass das Einkommen immer höher als die Ausgaben sein muss, um die Grundlage für eine Kreditvergabe zu schaffen. Im zweiten Schritt muss nun berechnet werden, wie hoch der Kreditbetrag sein kann. Die Höhe hängt zum einen von der Laufzeit ab und zum anderen natürlich auch von der Ratenhöhe. Zumeist ist es so, dass der Kunde einen bestimmten Kreditbetrag haben möchte und im Folgenden zusammen mit dem Bankberater berechnet werden muss, ob die dafür erforderliche Ratenhöhe auch tragbar ist. Wie hoch die Rate und damit auch der Kredit sein darf, hängt wiederum vom Saldo der monatlichen Einnahmen- und Ausgabenrechnung ab. Die Kreditrate darf natürlich nicht höher als das monatlich frei zur Verfügung stehende Einkommen sein. Möchte der Kunde beispielsweise einen Kredit von 10.000 Euro erhalten, der mit einem Zinssatz von rund acht Prozent zurück gezahlt werden muss, bedeutet dieses inklusive der Darlehenstilgung bei einer Laufzeit von sechs Jahren eine monatliche Kreditrate von ca. 205 Euro. Das monatlich frei verfügbare Einkommen muss also mindestens 205 Euro betragen, damit die Rate tragbar ist. Steht dem Kreditnehmer dieses frei verfügbare Einkommen nicht in dieser Mindesthöhe zur Verfügung, muss er entweder die Ausgaben verringern oder der Kredit kann in dieser Form nicht genehmigt werden.

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