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Inflation mit der richtigen Anlagestrategie ausgleichen
Die Inflation ist für viele Anleger ein Schreckgespenst, denn durch die Inflation verliert das angelegte Kapital natürlich an Wert. Wer die reale Rendite einer Geldanlage wissen möchte, der muss nicht nur nach der vom Emittenten angegebenen Rendite schauen, sondern eben auch die Inflationsrate mit einrechnen. Die Vorgehensweise ist hier relativ einfach. Nimmt man eine Anlage auf einem Tagesgeldkonto über 10.000 Euro als Beispiel und legt eine Verzinsung von zwei Prozent zugrunde, so läge der jährliche Ertrag bei 200 Euro, also bei zwei Prozent. Diese zwei Prozent Ertrag sind beim Tagesgeld gleichzeitig auch die Rendite, da es keine Kosten oder Gebühren gibt, die sich negativ auf die Rendite auswirken können.



Wenn nun allerdings die „reale Rendite“ berechnet werden soll, dann muss von diesen zwei Prozent noch die Inflationsrate subtrahiert werden. Liegt die Inflationsrate zum Beispiel bei ebenfalls zwei Prozent, so hätte der Anleger keine „echte“ Rendite erzielt. Das Kapital ist zwar nicht weniger geworden, aber dennoch hat die Inflationsrate zumindest den gesamten Ertrag der Tagesgeldanlage „aufgefressen“. Aufgrund dieser Tatsache suchen viele Anleger nach so genannten inflationsgeschützten Geldanlagen. Grundsätzlich ist es nämlich durchaus möglich, die Inflation mit der richtigen Anlagestrategie „auszugleichen“. Doch wie genau sollte eine solche Anlagestrategie im Detail aussehen? Wichtig bei einer Anlagestrategie, die vor Inflation und somit vor Rendite- oder Kapitalverlusten schützen soll, ist die Wahl der „richtigen“ Anlageformen. Verzinsliche Anlagen, wie zum Beispiel Tagesgeld, Spareinlagen, Festgeld oder auch Anleihen, sind in diesem Fall weniger geeignet.

Stattdessen werden vor allen Dingen die sogenannten Sachwerte als optimale Anlageformen genannt, wenn es um das Thema Inflationsschutz geht. Die Sachwerte stellen deshalb eine gute Anlageform dar, weil die Geldentwertung, was eine Inflation letztendlich immer ist, in der Regel keine Auswirkung auf den Wert des jeweiligen Sachwertes hat. Denn die Sache hat quasi einen Eigenwert, sodass der Wert der Sache nicht durch den Wert des Geldes bestimmt wird. Stellt sich für den Anleger nur noch die Frage, welche Anlagen zu den Sachwerten gerechnet werden können. Auf jeden Fall zu den Sachwertanlagen gehören Aktien, Immobilien und auch Edelmetalle, vor allen Dingen Gold und Silber. Diese drei Anlageformen werden auch als inflationsgeschützt bezeichnet und können ein wichtiger Teil der Strategie sein, die das angelegte Kapital vor der Geldentwertung in Form der Inflation schützen soll. In Sachwerte investieren können Anleger auf verschiedene Art und Weise, zum Beispiel durch den Kauf von Anteilen an Immobilienfonds oder durch den Erwerb von Goldbarren.

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